30 August 2009
Liebe ist alles -Reinhard Mey.
Es ist ein gutes und ein wahres und ein schönes,
allumfassendes Gefühl.
Es läßt sich nicht vorhersehn, läßt sich nicht erzwingen
und es paßt in kein Kalkül.
Es mag für einen Augenblick sein und für immer,
es ist frei vom Zwang der Zeit.
Es ist das Teil, es ist das ganze Universum,
es ist jede Winzigkeit.
Es ist die immer neue pathetische Filmszene
in ew‘ger Wiederkehr
Liebe ist alles, Liebe ist mehr.
Es ist das Lächeln eines Fremden auf dem Flur,
wo du die Wartemarke löst
Es ist der kleine schwarze Straßenhund,
der friedlich in der Mittagssonne döst.
Es ist der Freund, der sich für dich um Mitternacht
noch mal in seine Küche stellt
Und dir was brutzelt und dem deine traurige
Geschichte gar nicht auf den Wecker fällt
Und für ein 6-Pack von der Nachttankstelle
stürzt er sich für dich in den Verkehr
Liebe ist alles, Liebe ist mehr.
Es ist der blankgeliebte Bär, aus dem dich die Holzwolle piekt.
Dein altes Ruderboot, das wartend an verborg‘ner Stelle liegt.
Es ist das alte Haus, das knarrt und leise wispert: Weißt du noch
Wie‘s auf dem Dachboden nach Äpfeln und nach Abenteuern roch?
Die Truhe, die verschloss‘ne Tür, die ausgetret‘ne Stufe raunt:
Komm her, komm her!
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!
Jemand, der auf dem Bahnsteig wartet,
im Gedränge ein Aufflackern, ein Gesicht.
Die Ahnung und das Hoffen, nur ein flücht‘ger
Blickkontakt im fahlen Neonlicht.
Es ist die Sehnsucht und das Streicheln,
die Umarmung aber auch die Wehmut schon.
Und das „für immer“ hingehaucht zur Zimmerdecke
einer schäbigen Pension.
Es ist das Bitt‘re und das Süße und es läßt dich
federleicht und tränenschwer.
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!
Es ist die immer neue pathetische Filmszene
in ew‘ger Wiederkehr
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!
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Halt mich -Herbert Grönemeyer.
nehm meine träume für bare münze
schwelge in phantasien
hab mich in dir gefangen
weiß nicht wie mir geschieht
wärm mich an deiner stimme
leg mich zur ruhe in deinen arm
halt mich, nur ein bißchen
bis ich schlafen kann
fühl mich bei dir geborgen
setz mein herz auf dich
will jeden moment genießen
dauer ewiglich
bei dir ist gut anlehnen
glück im überfluß
dir willenlos ergeben
find ich bei dir trost
bin vor freude außer mir
will langsam mit dir untergehn
kopflos, sorglos, schwerelos in dir verliern
deck mich zu mit zärtlichkeiten
nimm mich im sturm, die nacht ist kurz
friedvoll, liebestoll, überwältigt von dir
schön daß es dich gibt
komm erzähl mir was
plauder auf mich ein
ich will mich an dir satthörn
immer mit dir sein
bedecke mich mit leben
laß mich in deinem arm
halt mich, nur ein bißchen
bis ich schlafen kann
halt mich, daß ich schlafen kann
14:24 Veröffentlicht in songtexte | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
29 Juli 2009
à ton étoile -noir désir.
Sous la lumière en plein
et dans l'ombre en silence
si tu cherches un abri
Inaccessible
Dis toi qu'il n'est pas loin et qu'on y brille
A ton étoile
Petite soeur de mes nuits
ça m'as manqué tout ça
quand tu sauvais la face
à bien d'autres que moi
sache que je n'oublie rien mais qu'on efface
A ton étoile
Toujours à l'horizon,
Des soleils qui s'inclinent
comme on a pas le choix il nous reste le coeur
tu peux cracher même rire, et tu le dois
A ton étoile
A Marcos
A la joie
A la beauté des rêves
A la mélancolie
A l'espoir qui nous tient
A la santé du feu
Et de la flamme
A ton étoile
21:07 Veröffentlicht in songtexte | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
zombi -kante.
Wir sehen die Welt mit anderen Augen
seitdem wir drauen sind
wir sehen Dinge ohne Namen
mit schleierhaftem Sinn
wir sind Leute in den Strassen
wir sehen unmglich aus
unsere Art sich zu bewegen
gleicht einem Fallen oder Schweben
so als wre uns der Boden
unter den Fssen weggezogen
Wir laufen durch die Strassen
und wir sind berall
in den Grau- und Zwischenzonen
wo die Umrisse verschwimmen
wir sind schillernde Gestalten
die die Lichter reflektieren
unsere Augen sind verborgen
hinter dunklen Sonnenbrillen
wir sind von vornherein verdchtig
nicht ganz bei Trost zu sein
es ist als trgen wir
ein Licht in uns
das einer anderen Welt
entsprungen ist
Wir sehen unmglich aus
wir sind der Zeit voraus
wir sind die wunde Stelle
mitten unter euch
wir sind ein Schattenriss
aus Knochen, Fleisch und Blut
wir stehen auf der Schwelle
einer neuen Zeit
Wir laufen durch die Strassen
wir sehen unmglich aus
tragen unser Innerstes nach auen
und laufen rum wie ohne Haut
unser Fleisch lst sich vom Knochen
man kann die Nerven einzelnd zhlen
unsere Stimmen sind wie Schreie
wir sind ein Wrack im Untergehen
oder hneln den Skeletten
von Husern im Entstehen
es ist als trgen wir
etwas in uns
das der Zukunft
entsprungen ist
Wir sehen unmglich aus
wir sind der Zeit voraus
wir sind die wunde Stelle
mitten unter euch
wir sind ein Schattenriss
aus Knochen, Fleisch und Blut
wir stehen auf der Schwelle
einer neuen Zeit
Im Rahmen der Mglichkeiten
sind wir ein hoffnungsloser Fall
wir sind nicht aufzuhalten
wir knnen nirgendwo aufprallen
wir sind ein unheilbarer Virus
eine Krise, eine Krankheit
wir sind Leichen, die noch atmen
wir sind ein reichlich schlechter Scherz
unser Schmerz und unsere Wunden
sind unser grsstes Kapital
es ist als trgen wir
etwas in uns
das einer anderen Welt
entsprungen ist
Wir sehen unmglich aus
wir sind der Zeit vorraus
wir sind die wunde Stelle
mitten unter euch
wir sind ein Schattenriss
aus Knochen, Fleisch und Blut
wir stehen auf der Schwelle
einer neuen Zeit
21:01 Veröffentlicht in songtexte | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
selten aber manchmal -kleingeldprinzessin
Ab und zu fällt ein Wort, fällt ein Stein auf mein Herz.
Ich werf ihn weg, und alle Wege führen abwärts.
Ich lächel und stell mir vor, Du könntest mich sehen.
Meine Freunde fragen, wie's geht ich sag, es wird gehen.
Selten aber manchmal, denk ich noch an Dich.
Selten, aber manchmal, zauber ich dann ein Lächeln auf mein Gesicht.
Selten, aber manchmal, lach ich, wenn ich im Regen steh.
Selten, aber manchmal, tut das weh.
Blick zurück, mal mir bunte Bilder munter, milder den Schmerz,
zwing mich vorwärts. Nahm jedem Weg, weg von Dir, der sich bot;
denn Stillstand ist tot.
Wieder durch den Tag, durch den Takt geeilt.
Mach irgendwie weiter, obwohl mich eigentlich alles langweilt.
Ich singe und stell mir vor, Du könntest mich hören.
Nichts auf der Welt kann mich dabei stören.
Denn selten aber manchmal hab ich noch deine Lieder im Ohr.
Wenn ich selten sage mach ich mir manchmal wohl was vor.
In Wirklichkeit bist du für mich genau da wo du immer warst.
Unerreichbar offenbar.
Erinnerung an Momente mit Dir, kostbar und rar wie Diamanten aus Eis,
halt sie nicht zu fest in meiner Hand...denn ich weiß,
sie zerschmelzen zu Tränen, wenn die Kälte mir fehlt.
Ich hätte nie gedacht, unsere Tage seien gezählt.
Wie hätt ich Dich halten können? Was hätt ich Dir sagen sollen?
Wenn ich dich jetzt treffen würde, was würd ich dich fragen wollen?
Selten aber manchmal, fällt mir da was ein.
Selten aber manchmal, fühl ich mich unter tausend Menschen allein.
Selten aber manchmal, will ich schreien, aber lass mich nicht.
Du bist weg, und dafür hass ich Dich noch lange nicht.
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