26 Juli 2009

surreaslistische bild- und geschichtenkompositionen aus pappmaché.

in einer neuen stadt

voll neuer bilder

weit weg von daheim

beginnt ein neuer abschnitt

in der beschäftigung mit kunst kultur und bildern

und dem gedanken an wissenschaften und in der gestaltung

es geht weiter und beginnt von vorn und mit einem wehmütigen seufzen

und den sich zertstreuenden gedanken an

what used to be home

meine welt in meinen zimmern meinen bildern

sammel ich zusammen

und klatsche sie wie pappmaché an die wände

baue mir ein neues haus

ein zimmer voll papier und stummen vögeln

die in leisen melodien ihre geschichten erzählen

verschweigen

für taube ohren

von den orten an dem sich ihre und meine begegneten

schnitten

und so erzählen wir gemeinsam von allem was bleibt

stumme zeugen

vogelschnäbel von den wänden aus

beobachten sie was passiert

und halten mich an zu erzählen

nict zu versiegen

einen moment zwar austzuruhen zwischen schneebedeckten zwetschgenzweigen

aber mitzunehmen was in eine hand passt

und ein herz

in dem der schnee zu kristallen schmilzt

ein zimmer voller mitbringsel und zwetschgenzweige

voller schnee und geschichten

die sich wie spinnwebe zwischen den zweigen spinnen

 

pappmaché vögel bleiben

zeugen meines hierseins

dagewesenseins in zeit und traum

gedankenspaziergängen

und schneemorgenden im innern eines daunenbettes