14 Mai 2008

sometimes

you have to cover yourself in shadows to see the light that’s left behind.

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06 Mai 2008

masken

Vollkommen aufrichtig und ohne diese Masken, die der Mensch inGesellschaft zu tragen pflegt
und doch sich in verschiedene Formen gießend.
Ausdruck dessen zu sein, was einen bewegt und beschäftigt,
nicht Eindruck zu schaffen.
Schauspieler zu sein heißt sich selbst zu betrügen um der anderen Willen.
Doch ist es nicht falsch nur um der anderen Willen zu leben, gelebt zu werden und ihnen so große Macht zuzusprechen,
dass sie dich wie feuchten Ton in den Händen haben?
Sie können dir eine eigene Maske formen, die dich fügsam macht und als einen Teil eines Systems gestaltet, das nur durch Selbstverleumdung so reibungslos und glatt,
fast langweilig funktioniert?
Leben ist mer als ein gedankenloses Fügen.
Es ist ein Streben und Suchen, das ein eigentständiges Wachstum in sich birgt.
Nicht in eine vorgegebene Richtung vorstoßend, nicht maßstabshaft,
sondern bewegt, flexibel, lebendig.

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29 April 2008

fahrradfahren und rapsfelder

ich muss mich lösen.
von allem alten, was ich war.
denn ich bin in jedem moment eine neue.
erstaunlich erfrischend und reich ist das neue, schön.

sie hatte wahrscheinlich angst das leben schön zu finden, weil sie sterben muss.

Das Leben ist kein Kunstwerk.
Kein noch im Nachhall schmachtender Gedanke aus vergangenen Zeiten.
Er glühte einmal, doch heute ist er nur noch das matte Glimmen,
das in jedem Ende liegt.

angela merkel oder audrey hepburn abstrahieren?
meine schwester und ich.
das ist schon was.

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25 April 2008

verschroben

und jeder zettel, papierstreifen wird vollgeschrieben.
sieh an. das gibts ja garnicht.
ein leben zwischen
rocknroll und kunst und stille
und suchen und finden
und abstreifen
ständig, wieso ändert es sich ständig.
minütlich, stündlich,
täglich
freue ich mich an neuen mustern
bis ich durch sie hindurchfalle.
wo soll das enden
ich denke zu viel.

einen apfelbaum im garten
und manchmal zwei
schuhe an den füßen.
unmengen von büchern
in den taschen
und leere blätter.
so viel an liebe
und genauso viel an gedanken.
und zweifel und vertrauen
am schaffen und schöpfen
und am wiedereinschmeißen.
liebe.

ich kenne die menschen zu gut
besser als ich sie kennen möchte.
oder umgekehrt.
vielleicht ist es gut.
aber was tue ich damit;
handeln.
oder verleben
in einem haus mit tür
und schornstein
so noch ein bisschen rauch
baum davor,
das ganze ausmalen?
intensiver ist es so.
ich will mit dir reden,
das nimmt dem ganzen das knallharte.

die menschen
denken.
dinge.
eine riesige leinwand mit zeitungsschnipseln, buchstaben beklebt
und dieser aufschrift, mit schwarzen stift
hart kantig fast neutral.
so groß, dass sie das ganze blickfeld einnimmt.
ein mädchen steht davor. starr. und fällt um.

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