09 Mai 2008
effi
ich bin nur stiller, schüchtern,
fast schüchtern.
Ich habe gemerkt, dass dieser Tag sich einfach nur in seinem Leisesein entfaltet.
Dass es weiße Seide und mauve, magentafarben, in Bögen geschnitten, vom gerafften Bustier zusammengehalten, in den Engelsärmelchen, frech und frivol, knittrig endend.
verspielt und klar, schön und elegant
und leicht. zu der matrosenhose.
hush, it's okay. dry your eyes.
nicht versuchen sich in die knalligen farben zu projizieren -das geht heute nicht.
oder nicht im moment, nicht jeder tag ist eine kombination aus karmin, pink und senffarben,
manchmal ist es eben einfach mehr die ostseestimmung,
als bewegten sich die gedanken zwischen den dünen,
ohne viel sand aufzuwirbeln, nur ein bisschen mitzutragen.
hier im sonnenscheinschatten lässt sichs gut leben.
bei dem tisch mit der luftigen, weißen decke mit den dünnen streifen in den spannendsten blautönen.
der flieder blüht.
so zart und ein bisschen müde
aber verschlafen möcht ich das nicht, das ist zu schön.
das ist wohl die angenehmste temperatur, die ich mir vorstellen kann.
so scheint es wie wasser,
ganz weich schmiegt es sich an die blanke sommerfrische haut.
riecht es hier nach kuchen
so süßlich, was ist das denn?
ich würds gerne wissen und jeder kubikzentimeter luft ist anders
-butterfarben und beere und hach, wie schön es ist zu genießen!
wieder eingegliedert. seltsam, aber da. natürlich.
Toni liegt in der Sonne.
ein vogelsandreiner Schimmer auf ihrem Fell.
Das Gefühl aus meinem Traum kommt zurück.
Der Traum um die sonderbare Beziehung zu diesem Mädchen, das wirkte wie ein junger Mann. seltsam.
Tragik und Glückseligkeit in einem Lied
an einem Tag, an dem der Flieder blühte.
zerbrechlich und klingend wie das Geräusch von Hochzeitsglocken an einem
himmelblauen warmen Tag im Sprühregen.
Der Baum tropft, schwimmt, durchtränkt von Wasser,
man meinte fast, das Grün könnte davonfließen.
soaking wet.
sie funkeln, spritzen, wie wunderkerzenfünkchen
springen sie davon.
hätten sie ein Geräusch, würden sie 'spling' machen.
eigentlich sind Tonis Flecken arnicht braun, es ist eher rot.
ein rotweißer Hund.
Ich sitze mit Anika auf der von blauen blumenschatten, fast ornamentartig, überzogene sonnenterasse und wir lachen,
machen witze. und schweigen.
18:15 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
04 Mai 2008
um jeden Tag
wieder neu anzufangen.
und dinge zu finden, die ich mir vor jahren einmal gekauft habe
und sie nur um des aufhebens wegen, oder weil sie in vergessenheit geraten waren, eingesunken in das Gewohnte, aufbewahrt habe.
und sie hetzt neu zu machen,
in die Gegenwart zu holen
abzustauben und in neues Licht zu rücken
und aus ihnen die tollsten Kreationen zu schaffen.
neu + alt = neu.
verspielt und freigesagt
von festen Kleiderlinien und Rahmenbedingungen, totgesungenen Kompositionen.
aus nicht vielen Klamotten
immer neues und immer anderes zu schaffen,
das ist die kunst.
sogar 30 Jahre alte Broschen
fügen sich wie ausgedacht und eingezeichnet in ein neues Bild
das keines ist, weil es nicht bleibt.
und immer neu und immer neu und immer neu.
Von der Mitte her einen Fuß nach dem anderen auf die Straße gesetzt.
Ein klingendes Fußkettchen, aus dem Zopf gelöste Strähnen, ein leichter Schritt, aber bewusst und bestimmt.
Zielstrebigkeit durchs Laufen lernen.
notiz: ich muss lernen mir neue dinge zu merken und zu verinnerlichen, anzueignen.
14:00 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
30 April 2008
oasis -junge, junge.
slipping into the daylight.
she is looove.
Die Schönheit der Beschaffenheit des Windflackerns.
warten auf den Schlaf, während ein Lied dem Abend seine Melodie gibt.
mach mit mir musik.
etwas experimentelles kleines,
vorerst gitarre und percussions
nachher bass und bläser
und stimmen.
ich warte auf den nächsten tag,
gespannt, aber noch gerührt.
und durchströmt, von dem, was den tag über nicht da war.
ich müsste verbrennen lernen,
was ich schreibe.
um es umso intensiver für genau diesen moment zu schreiben
und ganz allein nur ihn und mich
die eingeweihten sein zu lassen.
ich hatte das starke bedürfnis
zu wissen, diese welt ein bisschen schöner hinter mir zu lassen,
bereichert zu haben.
und trotzdem wartenwir so oft und immerzu nur auf etwas,
etwas, das im laufe des lebens doch passieren müsse,
aber wird es so nur immer unbeantwortet, unvollendet bleiben
und diese unangenehme lücke lassen
und das ist schwer zu begreifen.
es muss doch der punkt kommen, an dem man versteht
und vollkommen ohne angst gehen kann.
nicht viele öffnen sich ihm.
ich will nicht nur zurückschauend warten müssen auf den tod
während ich noch mitten im leben stehe
wie ich es jeden tag sehe.
ich will leben, vorwärts,
bis ich es nicht mehr kann.
der abend hat eine neue melodie.
she is love von oasis.
nachdem ich neue farben und schnitte entworfen habe
und jemandem tollen in die augen gesehen habe.
19:15 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
27 April 2008
kinderspiele -die nacht über der stadt.
Die beiden damaligen Spielkameraden, die ich schon am längsten kenne -und zwar seit dem Säuglingsalter- haben sich ganz unabhängig von einander zu sehr besonderen Menschen und starken Persönlichkeiten entwickelt.
Der eine verkörperte schon immer das Lichte, das Zarte und Weiche, unschuldigen kindlichen Frohsinn,
der andere das Düstere und Rauhe, eine dunkelromantische Künstlerseele.
Und das hat sich bis heute nicht geändert, nur ausgeprägt, verfeinert. schön.
Man kann so unterschiedlich sein wie man will,
das Wichtigste ist die Bedeutung die man füreinander hat.
fahr doch mal freihändig fahrrad und schau in den himmel.
mein lieber, du gehst nach Nepal?
Ja, tu das. Ich komme nach.
Du bist in meinem Herzen.
Wahrscheinlich auf eine Art, wie kaum jemand sonst.
aber komm wieder zurück.
die weite und tiefe, die blaustichige ferne dieses lebens
lässt mich wie in einer nacht über der fernen stadt fühlen
einsam, gläsern, leise, vorsichtig, zart.
und voller achtung sein.
und wehmut.
20:35 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
oderhainnaklar.
lalaaaaaaaaaaaaaaaa.
freudewiesesommerkleid.
kreatives fahrradfahren und ein lautes 'buenos días, amigo',
das durch die stadt hallt.
mach die dinge die du möchtest.
mpfffua. zum beispiel lustige geräusche.
und wortkreationen.
was bedeutet es für dich?
da sagte einer
'etwas was ganz schnell sich ausbreitet..freude oder licht oder sowas halt irgendwie'
ha. da hab ich doch gemalt letzte nacht.
die absonderlichsten bilder
gestalten aus einem kindskopf.
ich war so im rausch
von innen heraus.
wahrnehmungserweiterung.
ohne zu denken, nein viel direkter.
nur noch erfassen und wissen.
nicht werten.
alles war noch viel vielfältiger und erstaunlicher als oftmals.
farben und formen
wandelten sich und waren da.
15:05 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
25 April 2008
ramona hampelt herum.
crazy little stuff and...lebensfreude.
ich fühl mich gestärkt.
dank einer Einsamen, eines Freiburgers und eines südfranzösischen taubstummen Indianers.
merci.
und jetzt machen wir brotzeit auf einem feld und bald,
da fahren wir nach südfrankreich.
19:00 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
veranda
vorallem die Europäische Jugendkonferenz ist, worauf ich mich so sehr freue
und die meine sommerahnung mit noch mehr freude füllt.
ein neuer morgen, du findest dich noch schlaftrunken zurecht zwischen schlafsäcken, all den anderen um dich herum verstauten dingen und dem geruch vom nächtlichen tau auf den feuchten wänden deines zeltes,
durch die du schon den morgen erahnen kannst.
es wird so schön, wenn du aufstehst mit einem lächeln und sofort in ein gesicht blickst,
das dich genauso offen anlächelt
und ihr legt euch in die sonne und müsst nicht denken,
könnt ihr aber.
es war wieder ein morgen, an dem sie auf ihrer veranda saß und ihren blick versinken ließ
in dem bereich, an dem himmel und wiese in feinem dunst ineinanderflossen.
viel stiller
war sie nun und scheibar ermüdet von den gedanken,
die ihr diesen morgen und den vergangenen tag wie schwüle luft,
flirrend im kopf gedrückt hatten.
sie las i einem buch, dessen inhalt sich mit ihrem eigenen momentanen empfinden
und ihrer ruhenden stille zu etwas ganz neuem verband.
wie viele gesichter und farben so ein buch haben kann, eine geschichte.
ich würde sie gerne fassen können und begreifen.
11:28 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
der knoten
es war dieser Krampf in ihrem Brustkorb,
das innerliche Ringen und Kämpfen mit dem Einschrumpfen des Herzens
und diesem Knoten,
der ihr so schwer und stechend gegen die Brust drückte,
sodass ihr Atem flacher wurde und sie glaubte daran ersticken zu müssen.
wie sich ín sekundenschnelle alles empfinden und erleben,
alle liebe und schönheit zu diesem entsetzlichen
dunklen klumpen zusammenziehen konnte,
um ihr zu verdeutlichen, was sie sich antat,
wenn sie nicht ihren eigenen impulsen folgte.,
Es passierte immer dann, wenn sie sich von sich selbst entfernte
und glücks- oder sehnsuchtsgetränkte gedanken,
die danach drangen gestalterisch geformt zu werden,
einfach abtat, oder gar wegdrückte
und dieser knoten machte sie ruhelos,
er war der direkt erfahrbare beweis ihrer leblosigkeit
und wurde schon bald zu einer völligen Abspaltung ins Nichtmehrsein.
Und dort gab es keinerlei Bedürfnisse mehr,
nicht den Hunger, nicht die Müdigkeit, nicht die Schlaftrunkenheit,
die sie einstweilen inspirierte.
Fernab von Freude und Trauer
hielt dann das Leben an,
erstarrte und verlief sich in Vergessenheit.
Wie schön wäre dann die zarte Müdigkeit,
die sich wie die Dämmerung herabsenkte.
Jetzt war sie weit fort, unantastbar.
und nichts berührte sie, was sie sonst so sehr bewegte und durchlebte.
das konnte nicht richtig sein,
weil es nicht ihr naturell, ihr sprühendes, gebendes und nehmendes wesen war,
nicht Hingabe -höchstens Prüfen.
Die Schönheit des Denkens hatte sie längst kennengelernt und sie bedarf auch ihrer.
Und hier, weitab von aller emotionalen Determination
konnte sie sie zielgerichtet schleifen und ausspielen.
Es waren so unterschiedliche Wahrnehmungen,
die sich in ihr versammelten,
aber selten ganz vereinten.
Und sobald sie sich doch für ein paar selige Stunden ergänzten,
begriff sie und erkannte sie fühlend all daswas sie begreifen musste und wollte.
Gerade erkannte sie das, in ihrer geistigen Klarheit,
die ungetrübt von Gefühlen erfasste und zusammenfasste.
und das war der punkt, an dem sie beschloss ein buch zu schreiben
am Scheideweg und Schnittpunkt
der Ebenen und Tiefen.
Und dafür dank ich auch dir,
denn du hast mir, ohne es zu wissen,
sogar beinahe unbemerkt von mir selbst
wieder den Teil von mir vorgeführt,
der verlorengegangen war über die Jahre.
So vieles hat dazu beigetragen und lässt mich ständig weiterwachsen
und recken, mich nach neuen, frischen Möglichkeiten ausstrecken
und vorallem dank ich dir, dass du mich gehalten hast, in der zeit absoluten Stillstands.
hast meine roten wangen nie ganz erkühlen lassen
und sie in großer, winterlicher Kälte sorgend angehaucht.
achtzehn jahre gelernt, um zu denken, ich sei weitergekommen,
doch jetzt sehe ich, dass ich noch einmal ganz von vorne anfangen muss.
so kann ich sagen, was ich denke,
aber nicht, was ich fühle, was ich liebe.
So entsteht kein fließend leuchtendes Lächeln inmitten von Worten,
so betrachte ich nur neutral.
so muss man in Gewinnen und Verlieren aufteilen,
so verliert jeder, der nicht gewinnt.
In Liebe betrachtet gewinnt jeder gleichermaßen für sich.
Eine interessante Erfahrung
aber sie ist nur interessant.
Das Erleben ist ausfüllend,
die Symbiose vollkommen.
Ein wacher, reger Geit
und eine lebendige Tiefe
die beinahe impressionistisch
Linien löst
und sie neu definiert.
Das ist es.
Das ist spannend, und das ist sehr stabil, diese Wahrnehmung.
So fest am Boden,
glatt und blank in der Form,
nur schimmernd und Lichtreflexe brechend
ab und an.
Durch das Schreiben hat sich der Knoten transformiert, umgewandelt
und sich entfaltet zu glattem Seidenpapier.
Ich bin gespannt wie es weitergeht
und gelöst in geduldigem Vertrauen.
auf die Sinnhaftigkeit der Entwicklungen
und ich werde nicht früher schlafen können, ehe nicht alles geschrieben ist.
nur kenne ich das ende für heute noch nicht.
vielleicht ist es das.
Ich lösche das licht.
Wenn ich mich dem gefühl hingebe, durch diese wahrnehmung erfasse,
durchschwemmt mich so schnell die liebe für all diese Dinge und Herzen.
Das fehlt mir gerade.
11:18 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
22 April 2008
sieh nur zu -ich hab meine haare geschnitten.
Ein bisschen scheu, ein bisschen verzogen...
wir klatschen
während wir über eingewohnte möbel springen
du bist so jung, junge,
das tut voll gut.
ich lache, nein kichere schon fast
am telefon, interessante stimme, der herr.
nettnett.
lass uns weiter springen
von sofa zu sofa zu sessel zu kissen
und uns in farbige kissen werfen.
um 4 uhr bei meinen eltern anzurufen um zu fragen wie
der tankdeckel aufgeht. ha.ist das nicht was,
rufst du mich nochmal an?
ja? aus heidelberg.
man hört es dir an und
ich mag es.
ein geflüstertes 'hey!'.
weißt du, ich mag kaum amerikanische filme.
aber dieser hier ist irgendwie anders
in seiner kleinheit
im bloßstellen von konventionen
und menschlichen eigenheiten
vor allem ihre, die mir sehr vertraut sind.
und es geht neu auf
in chaos
und zettelwirtschaft
sieh nur zu
wie diese ganzen sachen,
dieser kram zusammenpasst
wie in einem dieser französischen künstlerzimmer
dieser stilmix, der sich zu einem neuen fügt
kennst du das auch?
hast du das schonmal gesehen?
Es ist wirklich viel
und braun und rot und lindgrün
aber genial und harmonisch heimelig
so etwas möchte ich auch.
lass uns tanzen!
ganz großes Lachen.
Das war so ein Gespräch
das nicht vorbeigehen sollte
und als wir gelacht haben
hat es sich angefühlt
als täten wir dies schon zum siebzigsten Mal
wie gut, dass du mir vertraut scheinst
ohne, dass wir uns kennen könnten
das war sehr frisch
und so losgelöst wie seit langem nichts mehr
vollkommen gedankenverloren und gefunden und
erzähl mir mehr. erzähl mir mehr.
lass uns wegfahren
und musik machen.
und ich hoffe, du siehst das auch so.
und eloquent wie eh und je
und gefasst zugleich
malst du mir deine gedanken aus in meinem kopf
so geht telefonieren.
und plappern.
ich hab so viel geplappert.
entschuldige, aber ich wollte dir so viel erzählen.
erzähl mir mehr.
dann sitz ich hier und staune
und höre schweigend zu.
wir rennen geradewegs auf den tod zu
aber dafür mit großen sprüngen
und einem lachen
das wie hunderte echos
zurückhallt und leichter macht.
guten morgen guten morgen
bin noch garnicht richtig wach
frühsommerliche kühle lüfte, die aufsteigen
als dunstschwaden in meiner vorstellung
bonjour.
du, wenn ich an dich denke, ich mag dich.
du bist wie diese sanft flirrende wärme,
die aufsteigt, in meinen gedanken.
ich war recht laut gestern
lass uns nochmal an so einem morgen reden
wenn man fast nur flüstern möchte,
sodass man nicht lauter ist als das ruhige rauschen der autos in der ferne.
ich hab dich sehr lieb gewonnen.
und dieses bild.
eher ein lebensgefühl.
und heidelberg.
vom stricken und sartre.
und dem feinen und stetigen
das in deinen worten lag.
lavender an mint fresh morning of spring.
did you hear it did you hear?
it was just some kind of different
da sind so viele autos unterwegs, und alle reihen sich
brav auf in einer linie und folgen gedankenlos
der strecke
du standest dort am bahnsteig mit deinem kaffeebecher
und ich hab dein lächeln aufgefangen
als ich ausstieg
und es mitgenommen.
ein blick ganz mild und zärtlich.
als hättest du auf mich gewartet hier
komme ich zur tür herein
und sie empfängt mich wieder,
diese wärme
als lächelte sie mir entgegen
du bist ein schöner mensch.
17:25 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
20 April 2008
senfgelbkarminrot.
ein klares herzklopfen wie der Ton wenn ein Finger das Fell meiner Bongos trifft.
muuuah. was für ein abend
ein leiser spitzer ton der in der kühlen stille die vögel aufhorchen lässt.
goodness.
veronika saß, die oberschenkel nah zusammengepresst ihre tanzenden fußzehen beobachtend auf der glatten oberfläche des rustikalen roten Ledersofas.
Du stehst in deinem Zimmer und siehst hinaus zu dem kleinen Balkon der inmitten des verschachtelten Häuserblocks fast vergessen und versteckt daliegt und fragst dich, zu wem er wohl gehören möge.
der duft von frischem karamell zieht in schweren schlieren herüber und rührt dich an für einen Moment während du in nostalgischen Bildern stöberst.
Ob ihr euch findet?
I want to give to give to give.
20:49 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
12 April 2008
kirschblüte
ich bin stimmungstechnisch eine kirschblüte
die weiß und hauchzart in der sonne sitzt und lächelt
unauffällig
von einem baum herunter
wir starten nun bald unser Filmprojekt, Rebekka!
einzelne szenen sequenzen impressionen
mit ton oder ohne
und auch mit musik
selbstgeschrieben gemischt und gesungen
und bildern die manchmal
garkeiner worte mehr bedürfen
fast japanischer ausdruckstanz
in stillen und starken bewegungen
ohne ton nur mit einem blick der mehr sagt
und französischem charme
in irischer kühle
wir sind jetzt ein team. und machen große sachen.
ich breite die blätter über den tisch und wir malen sie pastellen an.
heut abend im café.
und dann gehen wir tanzen
aber so richtig
bis wir umfallen.
bis dahin: kunstgeschichte.
17:27 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
08 April 2008
enfin. silence.
sufi. punkrock. teenage riots.
vielleicht muss man verrückt sein, um zu überleben.
weißt du eigentlich, wie wichtig es für den Menschen ist,
seine eigene Sexualität zu entfesseln?
...unvorstellbar, was hier vor sich geht
und dass auf einmal alles gut wird.
enfin. silence.
und garnicht laut.
mais oui, parfois.
und jetzt genießen.
als wäre es ein sommerabend.
und als legte man seine füße
auf den liegestuhl neben sich
und hörte sein herz pochen
in lauer luft im letzten licht
des vor wärme flirrenden abends
der schon getränkt ist
mit nacht und leuchten
mit ausklang und stille
blau.
18:30 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
07 April 2008
lebe wild und gefährlich.
Eine seltsame Mischung aus
Wut und Lust
stellt sich auf in mir
und fast jugendliche Rebellion
gebt mir einen Farbeimer,
ich streiche die Wände neu an.
und dann die geile Unterschriftenaktion
auf der Litfaßsäule
Free Tibet.
während ich in der Fußgängerzone
stehe und schreibe.
21:00 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
starting up again.
Und es wird doch immer gut.
Grade dann, wenn man am meisten
Im Zweifel schwimmt
Oder steckt, je nachdem.
Je nachdem sowieso.
Beweg mich wieder als freier Mensch
-ohne weitere Erläuertungen-
und werde bewegt
und treibe mit und will nicht mehr.
So bin ich zufrieden.
Als Person
Geschliffen aus eigenen Gedanken
Nicht mehr fremden.
Komm jetzt leb weiter,
lass das Verharren
schreiben kannst du auch später.
Das ist doch alles.
Mehr brauch ich nicht.
So bin ich
Und dreh mich um themen
Die sich wiederum um andere dinge drehen
Und beobachte mit meinem Hund
In meinen Wohlfühlkleidern
Was sich unten auf der Straße tut
Wahlweise die Welt, die sich um die Sonne dreht.
So ein lieber hund
Mit allzu menschlichen zügen
Wie ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe.
Und denken und handeln
Und denken und handeln
Heute ist der absolut perfekte Tag
Zum Drachensteigenlassen
Wände hochklettern
Holzzuschneiden
Zeitungsartikel ausschneiden
Eis am Stil kaufe n
Bis du mich wieder zu dir ziehst
Und mich küsst.
20:55 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (3) | Per Email verschicken
23 März 2008
kirschblüten. film
Ich bin verzückt von der Kunst und Poesie
die man in einem Film festhalten kann.
Ich bin verzückt
von Bildern voller Schönheit
und ungeschminkter Aufrichtigkeit
liebe ich diese Momente
in denen ein Atemzug
eine Welt ist
die Bilder in Farben
wie Japan und Irland
wie eine verstaubte Klaviatur piano
und blanker Lebensmut
winzig kleine
buchstaben
poesie.
22:55 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
16 März 2008
regentanz
Ich will reisen
Oooh ich will so gerne reisen.
Da sind bilder
Ausgemalt
Und vorgefühlt
In Höhen und Tiefen
Schwenkend
Vom aufglühenden weißen licht
Hinter den bergen
Das hinter den eisblauen schleiern orange ist
Auf kleine schritte reduziert
Petit
Petit
Und wandern
Laufen
Weiter
Es regnet in strömen
Und habe ein sommerkleidchen an.
Dieser einmalige duft
Der regen
Der nach unten zieht
Schwer wiegt
Und in die höhen hebt
Am waldrand von oberleiterbach
Das neue leben kann kommen
Im rausch der lindt pralinées
16:15 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
15 März 2008
so wie es ist. der letzte sonntagnachmittag der ferien.
Es ist ein wunderlicher Sonntagnachmittag.
Er ist ganz und gar durchzogen von einem
Perlmutternem Glanz und fließt wie eine
Sanft leuchtende Flüssigkeit in sich selbst hinein.
Es passieren diese Dinge aus dem innigsten Sehnen, dem Willen und der Vorstellungskraft heraus.
So sehr habe ich an dich gedacht
Wie damals an ihn
Und wenn es so ein sanft leuchtender Tag ist
Dann passiert es einfach
Dann tauchst du
Oder er
Oder irgendjemand sonst
Wie herbeigesehnt hier auf
Heute zweimal weil ich das Gefühl hatte
Einfach warten zu müssen mit dem Buch
Das dein Lieblingsbuch ist
Am anderen Ende der Stadt
Und jetzt ist er da.
Willkommen an
Meinem Tag.
Was soll ich sagen
Wie soll ich erklären
Dieses Empfinden
Und das Geschehen
Aus diesem starken Gedankenimpuls
So wie es ist.
14:10 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
mein garten
Ich habe mir einen Überlebensplan gemacht.
Und Veilchen gekauft.
Das wichtigste ist, etwas zu tun.
Und sich darum zu kümmern, wie um einen Garten.
Ich bin geschäftig und tue die Dinge, sobald ich sie als Gedanke forme.
Wie eine kleine Ameise.
Wenn ich groß bin,
hab ich einen eigenen Garten.
Den ich gestalten kann.
Märchenverwildert. Harte Kanten. Kühle Steine. Frohes Gewächs. Beinah Gestrüpp. Lila Lavendel Violett. Und gelbe Punkte wechseln sich ab.
Impressionistisches Farbengefühl.
14:08 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
Pastis
Mein Stift stößt klirrend gegen ein leeres Glas Pastis, während ich hier anfange zu schreiben.
In diesem schönen und beruhigenden Wissen, dass wir einander eh mehr waren, als man einander sein konnte, sollte, sein durfte, nachdem man sich gerade mal seit 2 Wochen kannte, hatten wir in allzu regelmäßigen Abständen sogenannte ‚Rendez-vous’.
An diesem kleinen runden Tischchen mitten im rechteckigen Raum, hatte ich ein für diese Jahreszeit viel zu frisches, hellfliedernes Lavendelkleidchen an.
Wir führten Gespräche. Wir sahen uns an und zum ersten Mal hatte ich nicht die emotionale Kontrolle und die Fähigkeit zu lenken in einem Gespräch.
Wir lernten beide bewusst unbewusst bewusst und wir wussten voneinander alle Regungen ohne ihren Namen zu kennen.
Mein Schal ist blau.
Was redeten wir, was
schwiegen wir da?
Gespräche, die schon irgendwo vorhanden waren, obwohl sie gerade erst entstanden.
Wir hätten diese Höhen nicht gebraucht, um in die Tiefen zu gehen
Doch es war zu interessant,
zu natürlich ;künstlich?
Nein. Natürlich auf anderen Ebenen.
Worin war auf einmal mein Blick verfangen?
Scheuklappen aus zwirbelndem Licht.
An deutungen so leise, dass sie niemand gehört hätte,
vielleicht, wäre er nicht wir obwohl wir noch kein wir waren.
Du gehst von der anderen Seite an die Dinge
Verstehst meine Farben, mein Fließen nicht
Doch gibst ihnen Struktur
Legst ein Linienraster über sie
Doch macht es nichts
Nimmst du doch nicht den FreiRaum.
Was ist ein Leitmotiv?
Mein Schal ist blau.
09:30 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
14 März 2008
kraniche
...ich habe gerade einen Liebesfilm angeschaut
der ist wie gefaltete weiße Kraniche
die von der Decke hängen
einen ganz einfachen
kindlich träumerischen Liebesfilm
und hab mich so wohl gefühlt dabei.
hmmm:)...
Ich sehne mich auch danach
nach einer ganz einfachen Liebe
die so natürlich und aufrichtig ist
mit der man sich wohlfühlen kann
kindlich und erwachsen
Ich möchte einfach nur beisammen sein
und unter jungen und knorrigen Bäumen sitzen
die Abendsonne genießen
mit den Fußspitzen in einem ruhigen See panschen
all die Dinge, die man tut, wenn man Kind ist
weil man weiß, dass sie gut tun
Unschuld
unschuldige Freude
gedankenruhiges Wohlergehen
an einem Platz
in der Sonne
kennst du dieses Bild?
Es ist vollkommenes Geborgensein
in sommerabendfarbenem Licht
Lässt du dich so liebhaben?
Willst du auch so glücklichsein?
Hmmm...die Melodie ist so schön
wie das Licht
Ich liebe kleine sanfte Klaviermelodien
die so tief sind
oooh, diese hellen Bilder...
die machen mich glücklich. ganz leise. und sehnend. hoffend.
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14 Februar 2008
Christian.monabea.wie ein ungestümes kind
Nennt man es Muse
Ein Feingespür für Ästhetik
Ein tieferes Verständnis
Mit klarem Geist
In der warmen Wintersonne
Während ein Rabe vornehm krächzt
Unsichtbar in einem Baum
Und um dieses Gespür herum
Ein Wissen, eine Bildung
Die edel scheint
Doch die wahre Schönheit
Dieser Empfindsamkeit
Liegt vor dir in dir
Du liegst in ihr
Wenn du ganz still bist
Weiß nicht, wie es passiert ist
doch du hast mich gezogen
an unsichtbaren Fäden
hast du mich emporgehoben
ich bin dir gefolgt
aus dem faden Schlamm in den ich
bis zur Brust schon eingesunken war
ich fühle mich noch roh
in etwa wie ein ungestümes kind
das seine freiheit und unbändigkeit
bewahrt
und doch ohne von ihnen eingebunden zu sein
auf spitzenschuhen
zu tanzen lernt
Ich würde gerne reden heute und
Sinnieren beobachten erfahren verinnerlichen
Und doch einfach
Ganz ungebunden durch die Abendsonne rennen
Warum ist es so weit und trotzdem sieht es kaum einer.
23:20 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
10 Februar 2008
Demian
Jeder Mensch ist schön
Ich habe es gesehen
Für einen Augenblick
Konntest du es nicht verbergen
Dein Gesicht mit Blicken abgetastet
Leise und behutsam
Als es deine natürlichen Züge annahm
Er konnte mir nicht entwischen
Dieser Moment und dein Blick
Du warst verletzlich
Als ich dich erkannte
Nur für eine Sekunde
Ich wusste nicht dass klare Linien
Auch ein Gefühl von Freiheit heißen können
Ein Ausdruck von Eleganz, Intellekt
Ein Ausgleich zum subtilen Empfinden sein kann
Doch es hat mich gerettet
Aus der Ohnmacht
Ich hätte es nicht für möglich gehalten
Une soirée avec vin et Schiller
Ardeur silencieux
Die Kunst als Zerissenheit
Kreatur und Geist
Innerlicher Zwang
Menschliches Chaos
Und Leiden
Lichter schweben
Lösen befreit
Wandel
Und wie Abendlicht
Das die Erscheinungsfarbe der Dinge ändert
Und sie lebendiger macht
Abenteuerlicher
‚Wir mögen die Welt durchreisen um das Schöne zu finden, aber wir müssen es in uns tragen sonst finden wir es nicht.’
12:35 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
22 Januar 2008
Past perceptions
Could there be a better man
Dive into me
A man who could get closer
Dive into you
Able to be
What he wants to
That reaches my fragile
Sources of light
Lying for a little while
Silent at my side
Without feeling cold and forced and
I don’t feel any constraint
Just like floating
Thoughts, perceptions
Full of images of paint
I’m thankful I met you
And I hope I get to
Know better the meaning
Of us
Can’t tell you what happened
We felt at home, got back and
Aren’t different
But not the same
Anymore
Why couldn’t you reach me
Like I wished to
But could he do
Could you do, maybe
I wasn’t aware of
This longing that’s melting
Securities away
I wasn’t aware of
The doubt that is hurting
Well-founded today
I’ll not find in him
What I appreciate in you
But shouldn’t I stay
What do I have to
This song had a different meaning
It carried a different perception within
If it had been right, would it come back
Or is it everything, what could have been
19:49 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
29 Dezember 2007
abwarten und teetrinken.
Oder besser: dasitzen und teetrinken.
Nichts anderes.
Vielleicht gespannt der unvorhersehbaren liedfolge im radio lauschen.
Nicht mehr.
Kein brot bis zum abend.
Keine schokolade bis neujahr.
Es war wieder nötig.
Essence.
Clearing.
16:51 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
27 November 2007
herz schmilzt
Und ich bin so glücklich
So sehr dass mein
Herz schmilzt
Heute am 26.November.
Klaviertöne wie die spielenden
Berührungen kleiner Fingerspitzen
Und meine Liebe
Schmilzt darin wie Butter
Und alles wird zu einer einzigen
Zärtlichen Berührung
Weil die Welt in meinem
Herzen wohnt
Und ich in ihrem
Und ihr bei mir
In uns
Um uns
Ist nur vollkommene
Mütterliche Liebe
Hingabe
In sie gebettet
Ohne darin zu schlafen
Weil wir leben
Mitgefühl
Daraus bist du erblüht
Geflossen
Und du fließt hinein
Ich drehe mich
Und laufe über die Wiese
Und doch sitze ich
In ihrem Schoß
Habe mich verschenkt
Schon längst
Um Geschenk zu sein
Wie du
Ich laufe über diese Welt
Und sie läuft durch mich hindurch
In ihren Farben
Buntstiftzeichnung
Wo war ich
Jemand hat es mal
‚auf Gottes Hand sitzen’
Genannt
Ich schließe zufrieden die Augen
Und schlafe.
18:10 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
17 November 2007
leinwand.raum
Oh du schöne stille
Impulsen folgen
Sie hat mich zum Malen inspiriert gerade
Durch ihre Bilder
Subtil tief wahr
Farbenfroh
Melancholisch
Harter strich
An der
Kante
Borstiges streichen
Wässriges schummern
Farbe zum fließen bringen
Obwohl sie hart wird

Ich wünsche mir einen raum
Ganz weiß
Voll von leinwänden
Und farbe
So viel farbe
Um aus den impulsen
Mich bis zur erschöpfung
Zu ergießen
Auf weißen grund
Mich zu drehen
Bis mein innen nach außen
fällt durch zentrifugalkräfte
Der raum von farbe
Und geschichten erfüllt ist.
Tanzen
Mich drehen und drehen
Die wände hianuf laufen
Und schreien
Mich darin zur ruhe betten
Um alles mit Liebe zu versiegeln
Atmungsaktiver klarlack.

19:30 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
09 November 2007
kristallhauch
Regnitzweihnachtslied
Es ist ein Weihnachtslied aus dem Chor,
das mir noch in den Ohren klingt,
sich in meinem Kopf ausbreitet
schweifend schwingend Kreise zieht
und durch die Kälte klirrt
die über die dunklen Wellen zu mir herüber streift.
Ich habe auch ein paar Gesichter im Kopf,
die sich wie Möwen durch die kühle Luft ziehen
um sich ins bewegte Wasserbecken niederzulegen
und zu treiben.
Manche hülle ich wie zum Schutz
Vor dem nahenden Winter
In die Wärme die in mir liegt
Inhalt einer rotwangigen Wärmflasche,
zugleich ein stiller See
unbewegt und ruhig.
Die Möwen schreien
Die bunten Fähnchen zittern aufgeregt
Die unerfassbare Struktur des Wassers bleibt gleichmäßig.
Es fängt an zu regnen,
ich gehe weiter.
Winter stein
Ich habe mir grade eine Winterkette gekauft
Fliederndünnes Lederband
An kristallenem Stein
Der leuchtet
Fliedern mint und grün
Und leuchtend macht
Zeitlos klar wie wasser
Und mich berührt
Und klärt
Und wach
Wie ein wintermorgen
Mit mir
Frei wie Luftlinie
Bewege ich mich hinweg
Übers Land
Wen darf ich einladen?
Komm mit mir mit um
Mit mir zu segeln
Wiegen
Im schwerfällig zusammenhängenden
Tanz der Tannen.

16:55 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken
03 November 2007
Kleiner schwarzer schatten in blaustichiger Ferne
Die Ruhe kehrt wieder zurück
Und mit ihr die Kühle
Eisblaue Melancholie
Die wie Winter ist
Die Stille.
Ich spüre dass auch mein Kopf nicht länger
Ein enger geschlossener Raum ist
Vorsichtig fließendes Aufbrechen.
Ich spüre Liebe im Herzen.
Und süße leise Trauer
Über dein Gehen.
Kann man diese Bindung,
die auch aus bewegten feinstofflichen Bildern
besteht
so einfach trennen?
Sie ist noch straff gespannt
Wie güldene Schnur
Von Sonnengeflecht zu Sonnengeflecht
Und Herz.
Wo gehst du hin?
Weg?
Entfernst du dich und wirst du eins werden mit dem Blau der Ferne?
Nebelfigur. Kleine Bewegung.
Erkannbar von außen
Fragil
Doch aus weiter Ferne
Kleiner tuscheschwarzer Schatten
Wie gemalt
-tanz noch ein bisschen.
Für mich.
Mit meiner Mama sehe ich schwarzweißfilme.
Schwermut
Die sie schon für so lange zeit in sich trägt, mit sich zieht
Haftet an den angelaufenen scheiben des winterwarmen hauses.
16:00 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
10 August 2007
schneewanderung
wandern.
nachts.
durch den schnee, der noch nicht da ist.

weite.
riesigweite schneeweite.
…weiß
liegt sie da.
Ist es weihnachten?
ruhig
und weiß.
Mais…
Je ne sais pas.
18:45 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
27 Juli 2007
Der Morgen war ein glitzernder Fisch im Kescher
...meine liebeliebe Anjee...
...in diesem Moment schicke ich dir ein ganzes Beutelchen voll von Gedanken der Leichtigkeit&Liebe und eine große Prise fliederschimmernden Freuden- und Glückstränenstaub:).
und wünsche dir von Herzen.
Es ist so schön, dass es dich gibt.
Ich drücke dich,
Dein Fräulein Aurora Morgentau
http://anjeestar.freeflux.net/blog/
12:45 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (4) | Per Email verschicken
26 Juli 2007
frühstück in freiburg
.

duschdumdidusch.
mein tobi,
du bist wunderbar.
und wenn die einsanmkeit anklopft, lass sie herein.
vielleicht möchtest du mit ihr frühstücken
biete ihr deine lieblingscornflakes an mein süßer und du wirst sehen, sie wird sich verwandeln.
in deinen besten freund.

freiburg ist nicht weit weg.
vielleicht werde ich auch einmal hinwandern.
so und nun putz dir noch einmal die nase.
ich drücke dir einen liebevollen kuss auf dein hübsches hasenplattnäschen.
und bin da
hasenzahnundplattnasenkinderchen:).
punkt.
21:30 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
23 Juli 2007
wie eine raupe im kokon -für jonas.
...und so bleibt nichts anderes übrig als dazuliegen...
eingewickelt...
regungslos...
und zu warten.....
ohne eine spur von lebendigkeit...
ohne ein wort
scheintot.
-----------
renn weg!
wohin?
ans meer.
das meer...es ist weit bis dorthin. es ist dort oben, ganz da oben.

16:30 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
28 Mai 2007
ich versinke in deiner stille
ich liebe ihn ich liebe ihn ich liebe ihn ich liebe ihn
tränen tränen tränen die verboten waren
von mir selbst
lass sie frei
lass sie rinnen
lass sie laufen
lass es schmerzen
lass es zu
bitte bleib so
herz
bitte bleib so
liegen
in klarer luf
schwebend
ehrlich
blank
trauernd und summend
einschlaflieder
dieses schmerzliche glücksgefühl
ich liebe Dich
glaube mir
ich werde dich ehren
wie den Wind
dich zärtlich anblicken
wie das Katzenjunge
dich vorsichtig berühren
wie den Tautropfen
der an sattem Grün sich wiegt
werde dich bestaunen
wie das Leben
22:21 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
20 Mai 2007
wie in einem traum
Dieser augenblick heißt glück
berühre mich blume
umspinne mich wärme
küsse mich licht
erhebe mich wind
nimm mich mit
auf deinen segelflug
öffne alle türen
wiege alles ein
und erwecke es zugleich
setz mich ab wo du willst, wind
ich schließe meine augen
lass mich tragen
und ich werde von dir erzählen, wind
durch tanz musik und stille
heile, lieber wind
ich verbeuge mich vor dem leben
weck sie auf
nimm sie mit dir
die seelen
die noch schlummern
auf einen nachtflug
versänke sie im raum
du, wind
mit aller zärtlichkeit
20:07 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
24 Dezember 2006
was ganz oben auf meinem Wunschzettel stand
In mintgrün
Liebeliebeliebe.
überall zirkuliert sie. in der eisigen winterluft. und in meinen fingerspitzen. in den fußsohlen. und breitet sich sanft in mir aus. Wie morgenlicht. Das einatmen des lebens.
Intelligenz ist die spontanität mit der man dem leben begegnet.
Von augenblick zu augenblick.
Namen- und gestaltlos in neue form gegossen.
Das leben beschert dir die wünsche die
Du in deinem herzen zum leben erweckst.
An weihnachten kamst du zurück. Und ich.
wunderschöne tage von Herzen euch allen.
geht raus und tanzt, ihr lieben.
10:58 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (3) | Per Email verschicken
12 Dezember 2006
ehrlich
Das ist es,
was ich bin.
und mehr und weiterweiterimmerweiter.
Zu Tränen gerührt von Worten, die mich mit mir verbinden, die mich erinnern.
Die Sonne im kühlen Himmel blinzelt mir durch die verdreckte Scheibe zu und ich weiß wiederwiederundwieder.
Ich darf es nur nicht vergessen.
Vielleicht jetzt noch nicht. aber bald.
denn heute ist ein stückchen vom Irgendwann.
Danke Simi.
Bleib Du.
zuhause.
14:56 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
15 Juli 2006
vom Liedermachen
Nach einem solchen Abend fällt mir immer wieder von neuem auf wo ich zuhause bin.
…so viel Wurzeln. So viel Flügel. Soviel Inspiration. Zum weitergehen. Auf zehenspitzen.
In schwarzen samtenen Riemchenschuhen vielleicht.
So viel Anmut. Vorsicht. Gedankenfluss. Picknickdecken.
…ehrlichstehrliche Erzählungen, nahe Geschichten von Träumen. So natürlich in Musik gekleidet.
Kaum merkbar mit der Ruhe eines Baumes meine Wurzeln tiefer in die Erde gegraben, während ich meine Fingerspitzen himmelwärts strecke. Weiter und weiter weit.
Die Zukunft. Alles liegt in diesem Augenblick, auf den weißen Rand neben die Zeilen geschrieben. Auf Regen wartend. Auf jede gezupfte Seite.
Weil ich es gesehen hab. Furchtlos. Mutig fast;dem Abgrund entgegen sodass ich abheben kann.
Worte aufschnappend. einatmend. sitzend.
Der Widerschein der Lichter auf der Spiegelfläche des blassen Gitarrenholzes.
Ein Weinglas zwischen die gepflegten Zehen geklemmt bietet mir die Dame im mittleren Alter, die unter sich eine fröhliche Karodecke ausgebreitet hat, als Fremde, als Nachbarin, als Freundin, auch einen Schluck an.
Kalte Pizza und Wein aus Plastikgläsern zu Klavierklimpern. Gehauchten Wortver(w)irrungen.
Eindrücke;nicht mehr als Eindrücke zum Ausdruck gebracht.
Er erzählt von Lachtherapie.
Lebkuchenherz.
Sehnsucht nach Lebkuchenherz.
Das Gesicht eines Mannes, der mir vollkommen fremd ist…so friedlich wie er da liegt. Lauschend. Konzentriert.
Ich liebe sein Gesicht in diesem Moment.
Ein süßes Schwindelgefühl. Der Wein. Mein erster Gedanke. Nicht nur.
Und die Herzenswärme der anderen. In ihre Decken und ihre Wärme gehüllt sitzen wir für sechs Stunden auf einer Wiese im irgendwo. Lachen. Kichern. Solchedingediefürimmerwiderklingen.
Fade.Hell&dunkel. Laut&Leise. Stärke&Hauch.
Stimmen wie ausgedacht.
Der erste Stern.
Schwingungen, die meinen Körper zärtlich anstubsen. In der Stille und in der Melodie.
Der altbekannte Duft von Wunderkerzen. Wunderkerzen. Wunderkerzen.
Eingewickelt in den viel zu weiten Pulli; als könnte ich mich darin verlaufen. Wunderbar.
Und genau in diesem Moment. Ein Wunsch, der durch die Menschenmenge schwingt und mit der Musik fort getragen wird; auf eine Weise die so gewaltig ist und sich über das Grün um uns legt…über die vielen karrierten Decken, jede Note, mein Herz.
Faszinierend wie der Mann mit der kühlen Ausstrahlung der blassen Frau in die Augen blickt. Zärtlichkeit. Jene, nach der ich mich sehne…
Er schaut mit seinem Fernglas zwei Flugzeugen hinterher, die am Himmel über uns Fangen spielen.
Vor mir ein Mann mit langenwelligglatteneinfachschönen Haaren. Mit einer hölzernen Spange zusammengehalten, wie es schlichter nicht sein könnte.
Das Gläschen Wein, das ich spüre, wie andere zehn.
Und die Karte von diesem fremden jungen Mann.
„bin schon das ganze Konzert lang total fasziniert wie glücklich du wirkst ich hab schon lang nicht mehr jemand so fröhlich vor sich hinlächeln gesehen…was ist dein Geheimnis?“
Danke, Dominik, werauchimmer du bist.
Eindrücke eines Sommerabends.
16:40 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (3) | Per Email verschicken
13 Juli 2006
im moment im wind fahrradfahren
...ich weiß nicht wie ich es anders nennen könnte...um zu namen geben...zu weit zu viel zu überall zu durchunddurch zu in meinen augen zu in deinen augen zu in unseren augen zu in der wärme der tasse die sich in meine hand schmiegt zu sehr in erbeermarmelade zu sehr in fernen regentropfen die mir so nah sind wie die stille die zwischen uns liegt die stille die so voll ist von musik tönen farbigen pastelltönen wie herbstlaub leicht und auf dem weg auf dem weg irgendwohin;
im wind wange an wange im wind lachen verstreuen im wind strahlen aufsammeln im wind flüssiges vorwärtskommen im wind einen eindruck hinterlassen bei den menschen die im wind vor mir auftauchen und schon hinter uns gelassen wurden im wind;
im moment;zurück zu dir.
21:50 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
09 Juli 2006
.wasserundwasserundwasser-nach neununddreißig stunden und zehn jahren.
Ein Kinderspiel.
Seit einem Jahrzent in der alten, hölzernen Spielkiste versteckt.
...barfuss gegen rinnende Regenströme rennen.
...und mit dem Bauch voraus...
...nach neununddreißig Stunden, in denen ich keine Sekunde ganz für mich alleine gewesen bin, tapse ich in durchunddurch nassen Schuhen durch die Stadt, die so ungewöhnlich dunkel und stumm da liegt...fast schon bedächtig.
...die Gedanken so klar und lautlos..aufgefangen in einem kleinen Porzellanschälchen...als ob alles, was zu viel und zu unnötig gewesen war...mit dem Regenfluss die Sträßchen und Gassen der Stadt hinuntergeronnen wäre...
...wie ein kleines Schmuckkästchen
...unser kleines Schmuckkästchen.
11:18 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (2) | Per Email verschicken
16 Juni 2006
.mohntag.
01:25 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (3) | Per Email verschicken
06 Juni 2006
Grundrauschen
Ein Blick. Ein Blick.![]()
Ein Funkeln. Ein Funkeln.
Eine Gewissheit. Die selbe.
...'und auch wenn du nichts sagst, ist da immer dieses...Grundrauschen.'
23:20 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
27 Mai 2006
.Die Villa am Strand- Ein Blick nach vorne.
Das reinweiße, zierliche Porzellan zwischen den gezeichneten Künstlerhänden mit den langen Fingern, hält sie für einen Moment inne. Ein sanfter Blick in das unaufdringliche Rot, das sich bis an den Rand der Tasse schmiegt.
Ein leichter Windstoß, der mit der Dämmerung einhergleitet, streicht über die unberührte Spiegelfläche des Tees und verliert sich schließlich in ihr als Bewegung. 
Vorsichtig, als wäre sie darauf bedacht in vollkommener Lautlosigkeit zu verharren, zieht sie ihre nackten Beine, unter dem abgetragenen Wollpulli mit den viel zu langen Ärmeln versteckt, ein Stück enger an ihren Oberkörper.
Der Blick nach links schweifend, als hätte die Brise ihn mit sich gezogen, verliert sie sich in der Klarheit der Farben.
Der bleiche Sand und das Meer. Schlicht und wundervoll.
Als hätte diese Umgebung selbst ihr kleines Häuschen hervorgebracht. Aus den gleichen Farben. Still da liegend. In einer anderen Farbe hätte es wohl das Gefühl nicht bewahren können, das in diesem Bild und in ihr lag. Schlicht und wundervoll. Es hätte die Harmonie gestört. Doch, so denkt sie sich, während sie durch eine lockige Haarsträhne auf die blauen Fensterläden blickt, so ist es gut. Ja. Gut.
Das Geräusch, der zu einem Haufen geschlichteten Blätter, die sie provisorisch unter ihre Schreibmaschine geklemmt hat, um sie nicht dem Wind mit auf den Weg zu geben, lenkt ihre Aufmerksamkeit auf sich. Behutsam zieht sie das oberste Blatt vom Stapel, drückt es fast zärtlich an ihr Gesicht und schließt die Augen. Sie erkennt den Duft der frischen Tinte, die durch ihre Hände Gedanken auf Papier geschrieben hat.
Und lächelt.
19:59 Veröffentlicht in Herzdenken | Permalink | Kommentarstatus (3) |
























