10 Juni 2009

hello?!

and all she was asking was

'hello'

 

 

nordische gedanken.

27 April 2009

heima

diese musik
diese musik
diese wunderscöne musik
sigur rós
die mir erzählt von einem tag von einem leben
in island
von einem menschenschlag
von einem gefühl einem bewusstsein zuhause zu sein
heima

Með suð í eyrum við spilum endalaust

20 April 2009

Die Bilder aus einem blauen Land aus Eis

Ich sehe dich nicht, ich trage nur ein Bild von dir in mir.Ich kann dich nicht hören, aber weiß, wie deine Stimme klingt. Kenne jeden Zentimeter deines Körpers und noch nicht alle deine Farben.
Eine Sehnsucht nach etwas, das kein Gesicht hat, aber dem ich deinen Namen gab.
Deinen Namen und immer wieder deinen Namen an einem Tag voll Sonne und dem Blütenduft, den wir gestern noch zusammen in der Nase hatten.
Ich habe bescslossen zu lieben, weil es schön ist, weil nichts intensiver sein kann und weil es wahr ist. Weil es einmal wahr ist und ich weiß, ich Buchstaben und die Saiten die du anschlägst nachspüren kann und wir das gleiche Lied gehört haben.
Ich weiß, dass es geht, dass es Melancholie ist, aber süß und schmerzlich und all das, was das kleine Maedchen damals aus den Haenden gab, um die Welt zu finden und sie dabei verlor.
Ich sehe dich. Ich sehe dich nicht vor mir. Ich trage dich in mir.
Bei jedem Schritt, den ich tue, weiß ich, dass ich liebe und dass es weh tut.
Und jeder Schritt ist ein Schritt in meinem Leben. Ein Schritt nach diesem Leben, was du wolltest, was ich will. Ein Schritt auf die Straße, ein Schritt untMenschen, die ich anblicke, aus ehrlichsten großen dunklen Augen und weiß, dass sie mich sehen.
Und ich sehe sie, ich blicke sie an, blicke tiefer und einmal, ja einmal, das weiß ich, da blickt jemand zurück. Jemand zurück. Vielleicht nicht hier, vielleicht nicht. Aber in mir.
Ich weiß, ich bin allein, ich weiß, ich fühle mich und ein Frühlingstag wird zu einem Tag, an dem mir kalt ist. Ein Tag an dem ich friere als setzten sich mir kleine flocken leise in den Nacken und schmolzen auf der Stelle. Ein Tag, an dem ich frier.
Und die Stille, um die Musik, die in mir ist wird größer bis ich weiter weg bin, als ich es lange war. Bis ich bin, wo ich träume, ob es geht, oder nicht. Es ist traurig, es ist gut.
Ich denke darüber nach wieder zu essen, nach Tagen der Verweigerung, der Traurigkeit, Unsicherheit. Zu traurig, als das man möchte, als dass es gut ist, als dass es warm und gesund sein darf. Ich will nicht. Das ist nicht, was ich will! Ein Kind, dass sich weigert, bis es die Liebe erhält, die es sich so bitterlich erfleht. Nur kommt die Liebe anderswo, oder sie geht, geht hinaus. Und alles ändert sich. In jedem Moment. Mit jedem Gedanken. Die Liebe geht, geht. Geht. Geht. Alles geht. Hinaus. Ich weiß nicht, wo es endet. Ist das jetzt wichtig. Ich träume von meinem See, von meinem Haus und ich träume und ich nenne auch deinen Namen, aber ich träume nur. Ich träume, dass du mich festhälst, dass du mich frei lässt. Dass die Luft kühl ist und das blau in der Luft liegt, wie ich immer träume. Nur anders, nur echter.
Und echter und näher will ich sein, dem, was mir gegenüber ist, mich anblickt, in mich hineinblickt, und mir. Meiner Stille und meinen ewigen Bildern. Meinen Bildern, wie sie seit Anbeginn der Welt unter eisigen Felsvorsprüngen tauen, im nassen grünen Moos versteckt. Und sie warten und sie bleiben. Bleiben ewig, denn sie sind so alt, wie das Land, in dem sie sich bewegen, klinge, tropfen unzusehen. Ich beschließe, wieder zu essen. Die Bilder machen mich hungrig. Sehnsuchtsvoll und hungrig. Bis an einem anderen Tag.
An einem Tag, an dem die Sonne anders ist und das Eis in der Luft klirrt und ich deinen Blick sehe, doch du weißt noch nichs davon. Du beobachtest. Einen Fuchs, der nah bei deinem Haus einen Platz gefunden hat.