02 Juni 2009
maedchenmaedchen -ein schöner tag.
Hallo, hallo, Mariiie:).
Heute war der Tag vielleicht schön.
Voller Erdbeereis und Sonne -das war soooo gut, wie seit Wochen nicht mehr. Ehrlich.
Zum ersten Mal war die Traurigkeit fast ganz weg und es war einfach nur wunderbar und federleicht alles.
Hast du auch schon Eis gegessen dieses Jahr?
Und was macht ihr zwei Mädels denn so lange in München?
Ich würde auch sehr gerne einfach einmal wegfahren bald.
Vielleicht fahr ich mit Laura und Julian am Sonntag nach Konstanz runter, die besuchen nämlich da ihre Großeltern und ich zelte dann einfach ein bisschen am Bodensee.
Das wär schön.
Oder ich fahr mal einen Freund in Freiburg besuchen. Die Stadt liebe ich ja auch!
Aber ich denke schon, dass wir uns hier irgendwann in den Ferien nochmal "treffen", wir schauen ja beide relativ oft hier vorbei ;).
Auf jeden Fall wünsch ich dir ganz viel Spaß in München
und grüß doch mal deine lieben Eltern von mir.
Ganz viel Sonne und ein paar schöne Tage
wünscht dir
mona.
:).
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25 Mai 2009
Ich hab eine Karte gefunden
IN THE DEEPEST OCEAN
THE BOTTOM OF THE SEA
YOUR EYES
THEY TURN ME...
16:09 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
16 Mai 2009
ja, tobi
'und...ansonsten schreibe ich einfach...es wird da nicht mehr kommen, da wird nicht mehr sein. so ist das leben, bis in zukünftige generationen begrenzt. jetzt kommen die bändchen herunter. ja jetzt. denk an diesen moment tobi, es ist die änderung, die ära deines lebens die du im kopf haben wirst wie kindergeburtstage. es sind diese unbesorgte momente in denen du nur froh bist dass jemand da ist. du an deinem tag des älterwerdens nicht allein bist, meinst noch menschen um dich zu haben denen es genauso geht. freilich, das ist mit 10 oder 15 noch nicht so. aber auch an dem tag verstreichen sie, die sekunden. und er geht vorbei. und dann ist das heute abend da, und ich weiß nicht -wenn mich niemand fragt- was denn dazwischen so war. es gibt kein erleben mehr, eher nur noch ein leben. und die bändchen liegen abgelegt. was nimmt deren platzt nun ein? kann die vergangenheit einen platz freigeben? ist der platz in dir beschränkt? muss die zukunft irgenwann das auslöschen beginnen? das löschen deiner erinnerung damit man nicht untergeht? damit du. weiterlebst? lebst, aber erleben ist dann vorbei wenn das damals nur noch vernichtet wird um platz für das dann zu schaffen. melancholie ist eines der schönsten gefühle. es ist während des loslassens da, während der angst mit der zukunft. aber niemals im moment wenn man erlebt. es fließt das leben, die zeit vor allem, darunter ist etwas fassbares(leider) verknüpft, unter der zeit. wenn man die zeit sich nicht vorstellen würde, sich wegdächte, was wäre das dann unser leben(und sagt nun nicht irreal, da zeit existiert, ausser sekunden, was ist zeit für dich?) metaphysik, existiert zeit oder raum ohne wahrnemendes SEIN?......also was wäre es? ohne anfang und ende. die millisekunden in eurer vorstellung ist dein "ein nichts". man kann also nur im nichts leben dann. nur in der wahrnehmung die gerade da ist. das ist zeitlos. aber warscheinlich braucht man eine währung des lebens, wieviel schon unwiederbringlich ausgegeben-teils vergeudet, teils erwirtschaftet-ist, sonst ist der unstete geist des menschen nur noch mehr auf der suche. ohne währung, ohne die einteilungen die er trifft wäre er nicht mehr, als ein etwas, das versucht in seiner beschränktheit weiter zu ex is tier en. nach aussen- du bist tier.- mehr ist da nicht. man macht, wir machen , unsre gesetze unsre ideale zum maßstab des darüberstehens, über dem rest des universums. weil wir niemals darüber stehen können. deshalb suchen wir die sicherheit des ÜBER gesetzes. wenn wir klein sind ist diese sicherheit dein elternhaus, die kindergeburtstage. sie dir vermitteln es ginge ewig so weiter, dann in größer gedacht ist es dagegen sein und zu meinen seine EIGENEN(abstrus....) meinung zu haben und in ganz groß ist diese sicherheit eine eingeredete erschafftheit von der man ahnenen kann, dass sie das ist wohin man wollte, aber im grunde wusste man nie wo man hinwill....zukunftsform wollen. die gibt es nicht.nur ein es in ein handeln, ein arbeiten, ein sich verdiene, ein helfen, ein dasein gibt es. aber kein hinwollen. denn das ist sicher nicht hier.aber hier ist das alleinsein nach vielen gewechselten worten. hier ist das alleinsein während jeder schläft. hier ist gerade das morgen abend sind wir zusammen, aber jetzt, vielleicht lieber nicht.'
alleinsein.
und das alleinsein nicht ersticken in der nähe eines anderen,
höchstens erweitern.
ach, tobi.
keine kindergeburtstage mehr.
höchstens die der eigenen kinder.
ist das nicht auch was?
zukunft vergangenheit
bilder die fluten
und nicht enden
hoffnung?
auf was.
14:04 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
15 Dezember 2008
schönsein.
'ein schöner mensch sein......
das ist schön.
ich glaube, es gibt nichts schöneres als ein schöner mensch zu sein und so anderen ihre eigene schönheit zeigen zu können.
das rührt michgerade ein bisschen.
an manchen tagen sind kinder die einzigen menschen die ich anlächeln kann.
ich liebe es mich stumm mit ihnen zu unterhalten, ganz ohne worte
nur mit blicken und subtiler mimik
während die mamas daneben stehen und sie nicht hören
beschäftigt sind.'
ich weine.
ich weine
ungemein entzückt beschämt und
irritiert
hach, welt.
hach
welt.
mach mich traurig
mach mich glücklich
mach mich
wortlos.
mach mich wortlos
lass mich lieben
lass mich
fallen
lass mich
weich sein
und schick jemandem all das
was er braucht in diesem moment.
ich weiß es nun nicht mehr
nicht mehr
diese gefühle
gefühle
oder wider.
mmmh.
und wieder traurig.
ich weiß nicht, ob ich dich anrühren darf.
versuche es,
ziehe meine hand zurück.
hm.
ich will nicht nachdenken.
19:20 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
12 Dezember 2008
die frage nach dem schnee
'seit ich dieses jahr wieder zaghaft das fühlen beginne,
ähnelt diese weiße stille,
das eis, kristalle, morgennebliges dämmerungsblau
so sehr meiner stimmung.
ich empfinde vorallem stimmungen als farbig und bildlich.
alle stimmungsbilder, die ich schreibe sind nicht metaphorisch,
sie entstehen genauso in meinem kopf
bilder die ein gefühl füllen.
kennst du den zustand, wenn du gerade fast eine treppe runtergefallen wärst
diesen unangenehmen schock?
die angst
die keinen raum für gefühl lässt.
so ähnlich ist es.
gepaart mit einer unerträglichen langeweile und absoluter willenlosigkeit,
keine entscheidungen mehr, keine vorlieben, absolute starrheit,
kein hunger, kein schlafbedürfnis,
keine nähe, keine ferne,
alles gleich
sinnlosigkeit.
das ist das wesen einer schweren depression.
jetzt fallenlassen.
einfach mal mispielen und alle möglichkeiten nutzen.'
20:05 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
08 Dezember 2008
stimmchen
'ach, was heißt das schon.
wenn du schreiben möchtest, dann kannst du das auch.
du musst nur deine stimme finden.'
18:19 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
05 Dezember 2008
see
"
nicht mehr fragen müssen.
nicht mehr gefragt werden.
nicht wichtig, was.
einfach nur stehen und beobachten.
als stünde man inmitten von schnee und die einzige regung um dich wäre das fallen der flocken.
und die stört es nicht, wenn du leise bist, denn sie sind es auch.
ich liebe das.
schneekugeltreiben draußen.
und ja, mit dem träumen würde der rest lebendigkeit noch aus einem verschwinden.
behalts dir.
:).
ach, das schreiben tut gut.
das schreiben tut immer gut,
vorallem wenn ich gerade so kein wort über die lippen bring.
bis bald.
herz.
mona.
"
19:58 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
25 Mai 2008
postkarten von tschortschi
'Lieber Georg,
das war so wahnsinnig, was ich gerade erlebt hab....
Als sich meine Gefühlswelt wieder verdüstert hat, hab ich mich ihr gestellt und sie rausgetanzt und gesungen, nicht schön oder technisch einwandfrei, eher wie ein Kind, eben so wie es der Augenblick zugelassen hat..am Anfang verhalten und nachher vollständig und ekstatisch.
so lange, bis ich erschöpft war und nichts mehr übrig geblieben ist, als diese stille, weite Fülle.
Vielleicht komm ich dich nun bald besuchen, wenn du mal wieder zurück bist aus dem sonnigen Asissi.
Hier scheint ja aber auch die Sonne ganz sehr, vorallem auf meine Füße.
Schöne Grüße an dich und deine Füße.
Ich denk ganz oft an dich und danke dir für deine unzähligen Postkarten -ich hab schon einen ganz großen Stapel!
Jedes Mal, wenn eine ins Haus geschneit kommt, freu ich mich aufs Neue.
Ich wünsch dir eine wunderbare Zeit, so sonnig und freudig, quirlig und überquellend wie immer
und lächle sehr, während ich dir diese Zeilen schreib und an dein Lachen denken muss.
Bis bald, bis bald, Tschortschi.
Mit einem Sprüngchen in die Luft werden wir uns wiedersehen.
Bis dahin,
Deine Mona.'
18:47 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
10 Mai 2008
notiz
'also...eigentlich wollte ich ja wegfahren, daumenraushaltechnisch....;)
Ja, eigentlich wollte ich schauen, dass ich irgendwie nach Südfrankreich komme, um einen Freund zu besuchen und dann wollte ich noch nach Heidelberg und Freiburg und nach Amsterdam:).
Aber alleine reisen ist nicht so schön und deshalb hab ichs auf die Sommerferien verschoben. so ist das:).
Hm, ich habe auch so großes Fernweh, das aber schon seit letztem Herbst, damals wollte ich nach Schweden, aber mir fehlen leider auch Menschen, die meine spontane Unternehmungslust teilen.
Mal ganz platt: Magst du mal mit mir wegfahren? Nur für ein paar Tage.
Die möcht ich nämlich schon mal weg:).
Vielleicht auch nur eine neue schöne Stadt kennenlernen...ach, das wär schön.
Ich höre grade so ein tolles Lied von Manu Chao. Das heißt Denia und ich tanze und wippe hier und summe und würde so gerne irgendwas Schönes unternehmen heute Abend, nur weiß ich nicht was.
Lalalalalala:).
Vielleicht schau ich mal vorbei am Dienstag, das wollte ich schon so lange, hab's aber nie geschafft. Und ich würds mir wünschen, dass du den Mut findest. Bringt dich nur weiter.
Und übrigens hat mir noch nie jemand gesagt, dass er mein Geschreibsel 'sehr sehr schön' findet:). Danke.
...jetzt muss ich erstmal schauen, was du sonst noch geschrieben hast:)...'
'hmmmm:). ja. das hast du schön geschrieben.
übrigens ist es auch ganz und gar egal, wem oder wem nicht gefällt, was man schreibt.
Irgendjemandem missfällt es bestimmt, andere werden sich selbst reflektierend, bewegt, oder unterhalten schmunzeln.
Hauptsache, du malst, was in deinem Kopf ist, in deinem Herzen, woauchimmer, ist.
Du lässt für ein paar Augenblicke, oder für Stunden, diese Wogen, die Flut über deinem Kopf zusammenbrechen und durchquerst die Welt, die auf einmal in anderen Farben vor dir liegt. Intensiv, so viel intensiver, wenn man sie mit einem kreativen Geist wahrnimmt.
Ich denke ich werde heute auch ein bisschen die Stadt durchstreifen.
Vielleicht treffe ich ja auf Gleichgesinnte:).
Und dir wünsche ich gute Besserung:).
und alles Liebe.'
20:35 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken
07 Mai 2008
Assoziation:notizblock
'Wie Rahmen sprengen, wenn man sich keine vorgibt:).
Es ist so schön, das glaubst du garnicht.
Hmmm, der Duft von Sommerabend!
Ich kenne auch keinen Menschen außer mir, der immer seinen Notizblock und ein Buch bei sich trägt, egal wohin es geht. Immer in der großen Tasche:).
Ein ganzer Collegeblock füllt sich im Laufe einer Woche bei mir, weil ich es liebe, das Schreiben. Das Ausdrücken ganz allgemein. Das Künstlerische Einfärben von Bildern und Worten und das Spielen mit ihnen.
Und da hab ich wohl endlich mal einen vernünftigen Assoziationskettespielpartner gefunden:D!
Das kann ich Stunden tun, und ja...mir Geschichten ausdenken und Menschen Gedanken in den Kopf legen und ihnen Namen geben.
Mein derzeitiges Mitherumtragebuch ist Narziß und Goldmund, von meinem Lieblingsautor Hesse;).
Was tust du in den Ferien?
Und achja, ich habe dich heute in der Stadt gesehen!
Du bist an mir vorbei gelaufen, das glaube ich zumindest. Gegen Vier am Maxplatz.
Und ja, die beiden kenn ich:).
Und finde sie immens sympathisch:)!
und ihren Musikgeschmack.
Ich selbst mache auch sehr gerne Musik, vorallem mit einer Freundin aus Kindertagen:).
Worteworteworte was soll ich noch sagen?
Bis bald vielleicht:).'
'Was das nur alles ist an Worten, die innerhalb eines Tages gesagt aber vorallem geschrieben werden müssen.
Ich nutze dich sozusagen gerade als Ventil für die restlichen kleinen Wörtchen des Abends, die noch nicht gesagt wurden und jetzt noch wie der letzte Tropfen frisch gepressten Orangensaftes aus mir herausgeknötscht werden:).
Eigentlich wars das auch schon, jetzt kann ich schlafen, ohne noch zwanzigmal das Licht anzumachen, um Neues aufzuschreiben.
Worteworteworte.
Gute Nacht.'
21:25 Veröffentlicht in Briefe | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken



















