22 August 2009
weiße nächte
Das papier das sie geschöpft hat
Als das letzte mal das meer große wellen trug
Liegt nun vor ihr
Im warmen licht dessen quelle nicht auszumachen ist
Für den moment
So viele gedanken gefasst
Die flüssiger waren weniger klebrig
Und durchscheinender als dieses steife geschöpfte papier
Die kamen und vergingen mit den tageszeiten
Mit den wolken die regen versprechen
Und einem morgen der sommer heißt
Halte ich es fest mit dem skizzenstift
Lass ich die gedanken nur spiegelungen sein
Transparenz und garnicht da
Beweglich und umso präsenter und doch nicht
vielleicht
Nächte lang getanzt
Zwischen vögeln aus filz und papier
Und gedanken an kissen die geschichten erzählen
In weißen nächten genäht
Vorsichtig benannt
Nächtelang
So anders so wie immer so wie früher
Und ganz neu
Sind diese nächte
Und die gewissheit
Dass wir bald am meer sind
Und dass wissen
Von dem haus
und allem was passiert.
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