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06 Mai 2008

masken

Vollkommen aufrichtig und ohne diese Masken, die der Mensch inGesellschaft zu tragen pflegt
und doch sich in verschiedene Formen gießend.
Ausdruck dessen zu sein, was einen bewegt und beschäftigt,
nicht Eindruck zu schaffen.
Schauspieler zu sein heißt sich selbst zu betrügen um der anderen Willen.
Doch ist es nicht falsch nur um der anderen Willen zu leben, gelebt zu werden und ihnen so große Macht zuzusprechen,
dass sie dich wie feuchten Ton in den Händen haben?
Sie können dir eine eigene Maske formen, die dich fügsam macht und als einen Teil eines Systems gestaltet, das nur durch Selbstverleumdung so reibungslos und glatt,
fast langweilig funktioniert?
Leben ist mer als ein gedankenloses Fügen.
Es ist ein Streben und Suchen, das ein eigentständiges Wachstum in sich birgt.
Nicht in eine vorgegebene Richtung vorstoßend, nicht maßstabshaft,
sondern bewegt, flexibel, lebendig.

18:30 Veröffentlicht in papierstreifengedankengänge | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken