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05 Mai 2008

impressionen

Die Stunden, die ich dortstand und malte. am Fenster.
waren wie das Weiß, das sich durch meine Farben zieht
und die Straße, die nirgends endet, die in blauen Abendschattenwürfen nach rechts biegt
um die Kurve, ins Licht, den Hügel hinunter.
Endlose Gedanken, zeitloses Dasein.
Farben und linienlose Formen
gelöst aus jedem Zusammenhang,
so transparent wie die Gedanken selbst aus denen sie entstehen.
wie die Partikel in dunstigem Schleier zu vibrieren scheinen.
diffuses loses Farbflimmern.
Wie der Widerschein von Farbe in Wasser.
und wie selbst meine Gedanken verdampfen und sich als sanfte Impulse
wie leiser Herzschlag darin bewegen.
Wo ist die Grenze zwischen mir und dem, was ich wahrnehme?
es ist, als würde ich selbst dort draußen mitwirken,
während ich male.

Der Abend zieht die Farben zu sich.
Ich gehe noch einmal hinaus,
um mich zu den langwelligen Lichtflecken zu gesellen,
die wie ein tiefes Summen, ein D,
den Abend zum Schwingen bringen.

20:50 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

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