29 September 2009

wie wird man jemals etwas los was man so liebt was man so liebt

Je sais qu'on est quelques milliards à chercher l'amour. Je sais qu'un jour nous gagnerons à devenir fous, devenir fous.

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25 September 2009

geige und klavier

ein kleines stück musik

ein konzert an diesem abend

hat mich tanzen lassen

schweben

20:55 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

05 September 2009

zugvögel

Es gibt tage, da erscheint mir der süden wie die falsche seite der welt

und nur ein wort in meinen bildern: norden

Die erde hat schon ganz recht dass sie so rum steht wie sie steht

Und dass es ihren höchsten punkt zu erklimmen gilt

Von dem man abrutscht wieder und wieder

Und sich in gebirgen und geschichten verliert und verbleibt eine weile

Dann spür ich dem feinen nordwind nach und fühl mich wie ein zugvogel auf dem heimweg

ich nehme einen tiefen zug von dieser farbe in meine lungen auf

Für den notfall

Und die erinnerung

 

Es gibt tage, da mag ich den herbst sehr gern

Da mag ich alles

Das nieseln die kühle in der die welt in stetiger dämmerung liegt

das unbändige blau das so viel erzählt

in und unter nebeln liegt

erst dann wenn man es sieht

Und das leuchten des laubes

Das wie ein schatz zwischen nassem geäst

Verlorenen dingen und unwetterspuren warmgelb glimmt

 

 

Es gibt tage eben solche

An denen ich weiß wo ich stehe

Wo ich verweile

Wo mein leben liegt

In diesen tagen

Eben dort

Wo meine kindheit begann

Nichts hat mich mehr fasziniert als herbst und der frühe winter

In unserer straße

Es gibt tage

An denen leuchtet alles wärmer und weicher und drinnen

Ist der platz von dem aus ich es beobachte

Und alles mitnehme aufnehme

Was gut und was wahr was geschichte ist

Für mich in einem moment

 

 

17:04 Veröffentlicht in meins | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

04 September 2009

come on, let's go out tonight.

red lipstick.

22:33 Veröffentlicht in nacht | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken

30 August 2009

Liebe ist alles -Reinhard Mey.

Es ist ein gutes und ein wahres und ein schönes,
allumfassendes Gefühl.
Es läßt sich nicht vorhersehn, läßt sich nicht erzwingen
und es paßt in kein Kalkül.
Es mag für einen Augenblick sein und für immer,
es ist frei vom Zwang der Zeit.
Es ist das Teil, es ist das ganze Universum,
es ist jede Winzigkeit.
Es ist die immer neue pathetische Filmszene
in ew‘ger Wiederkehr
Liebe ist alles, Liebe ist mehr.
Es ist das Lächeln eines Fremden auf dem Flur,
wo du die Wartemarke löst
Es ist der kleine schwarze Straßenhund,
der friedlich in der Mittagssonne döst.
Es ist der Freund, der sich für dich um Mitternacht
noch mal in seine Küche stellt
Und dir was brutzelt und dem deine traurige
Geschichte gar nicht auf den Wecker fällt
Und für ein 6-Pack von der Nachttankstelle
stürzt er sich für dich in den Verkehr
Liebe ist alles, Liebe ist mehr.

Es ist der blankgeliebte Bär, aus dem dich die Holzwolle piekt.
Dein altes Ruderboot, das wartend an verborg‘ner Stelle liegt.
Es ist das alte Haus, das knarrt und leise wispert: Weißt du noch
Wie‘s auf dem Dachboden nach Äpfeln und nach Abenteuern roch?
Die Truhe, die verschloss‘ne Tür, die ausgetret‘ne Stufe raunt:
Komm her, komm her!
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!

Jemand, der auf dem Bahnsteig wartet,
im Gedränge ein Aufflackern, ein Gesicht.
Die Ahnung und das Hoffen, nur ein flücht‘ger
Blickkontakt im fahlen Neonlicht.
Es ist die Sehnsucht und das Streicheln,
die Umarmung aber auch die Wehmut schon.
Und das „für immer“ hingehaucht zur Zimmerdecke
einer schäbigen Pension.
Es ist das Bitt‘re und das Süße und es läßt dich
federleicht und tränenschwer.
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!

Es ist die immer neue pathetische Filmszene
in ew‘ger Wiederkehr
Liebe ist alles, Liebe ist mehr!

Halt mich -Herbert Grönemeyer.

nehm meine träume für bare münze
schwelge in phantasien
hab mich in dir gefangen
weiß nicht wie mir geschieht
wärm mich an deiner stimme
leg mich zur ruhe in deinen arm
halt mich, nur ein bißchen
bis ich schlafen kann

fühl mich bei dir geborgen
setz mein herz auf dich
will jeden moment genießen
dauer ewiglich
bei dir ist gut anlehnen
glück im überfluß
dir willenlos ergeben
find ich bei dir trost

bin vor freude außer mir
will langsam mit dir untergehn
kopflos, sorglos, schwerelos in dir verliern
deck mich zu mit zärtlichkeiten
nimm mich im sturm, die nacht ist kurz
friedvoll, liebestoll, überwältigt von dir
schön daß es dich gibt

komm erzähl mir was
plauder auf mich ein
ich will mich an dir satthörn
immer mit dir sein
bedecke mich mit leben
laß mich in deinem arm
halt mich, nur ein bißchen
bis ich schlafen kann
halt mich, daß ich schlafen kann

29 August 2009

alles ist so schön.

die luft und die bilder und die zeilen vor mir

alles ist ganz sanft

und warm

wärmend

wie goldenes lampenlicht an einem wintertag

in einem dämmrig gemütlichen wohnzimmer

herzwarm.

Briefwechsel

Briefe

Wechseln den besitzer

Von oben betrachtet sieht es wundersam aus

Wie so allerlei papier

Den ganzen tag im ganzen land und über die grenzen

Von einem stadtpunkt zum anderen flattert

Wünsche sehnsuchten ganze welten mit sich trägt

Blätter mit schwarzer tinte oder wasserzeichen

Wie kleine wesen

Unruhig flatternd

Bei ihrem ausflug durch die welt

Fügen sich wieder ein

Zu bewegungslosen briefumschlägen

In den händen des empfängers

Pinocchio

Es ist erstaunlich wie ich jetzt alles nachfühlen kann

Im nachhinein

Jedem wort

Auf zettel

Auf karten geschrieben

Deine schrift ist noch ein bild in meinem kopf

Jede regung die ich nachvollziehe

Und die ganze tiefe verstehe

Die welt dahinter

Eine welt dahinter

Städte erkunden

Die stadt erkunden

Paris und an meinem lieblingsbuchladen vorbei

In die dunkelheit später

Abtauchen

Vielleicht noch bevor es dämmert

Zwischen bücher und staub eines antiquariats

On avance.

Excusez-moi

Ich bin in einem traum

In einer stadt die wach ist und schlummert

Und gehe die straßen hinunter die ich liebe

Zu dieser jahreszeit blühen die bäume dieser allée

 

Jetzt versteh ich dich

Endlich versteh ich dich in deiner tiefe

Deinem raum in dir

Das licht in dir wenn es nacht wird

Wie ein café in einer französischen straße von van gogh gemalt

Ohne einen namen zu nennen

Nur bilder zu erhaschen

Erahnen

Liebevoll belächeln

Eine geschichte die auf einmal echt wird

Leben bekommt

Und körper aus fleisch und blut

Die sich begegnet sind

Und sich noch kennen

Die weiße haut

In einer erinnerung

 

Un tas des petits romans français

En rouge

Et des après-midis des soirées

Pleins de musique, fumée, bougis et lettres

 

Ce sont mes soirées

Mes soirées lumineuses

Mes romans rouges

Belles-letters françaises

Cette lumière la fumée et le temps

Qui nous ne demande pas

De suivre

doucement clair

chaque seconde

tout change

tout renais

mes souvenirs

mes imaginations

tout renais

mes souhaits

tout renais

mes imaginations

quel monde

en dehors et dedans

quels images

je les admire

sans un mot

avec une expression

sur mon peau et visage

doucement clair

 

 

Philippe Delerm -C'est bien.

tout petit -tellement puissant.

 

et tout s'ébauche.

une vie. des signes.

sourire. et la joie

tout petit

comme ce livre-là.

 

hochbegabung -ein buch.

„Stark vereinfacht gesagt bedeutet Hochbegabung mehr von allem:

mehr denken, mehr fühlen und mehr wahrnehmen.“

 

danke für diesen satz

für ein buch

durch das ich so oft schmunzeln musste

über menschen

über mich

meine kindheit

träumerin künstlerin rebellin

bald ein paar auszüge aus einem erstaunlichen bericht

über hochbegabungandre

28 August 2009

isn't it wonderful

to turn and turn and

turn

die nacht dreht sich um dich

mit dem wunderbuntesten wollschal der welt

und einem lächeln

mit der frische einer grade eben aufgeplatzten knospe

und einem lachen

wie nichts und alles

in einem rausch

und

to turn turn turn

for everything

there is a season

 

frühling und alle jahreszeiten der welt

in diesem moment+in meinen armen

 

und alles rauscht

rauscht vorbei

alle geräusche die musik

und unsre pläne und

Paris.

17:24 Veröffentlicht in baoh! | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

26 August 2009

filmvorbereitungen -morning frost.

es geht um schnee.

als ob es nicht immer um schnee ginge in solchen filmen

japanischen schnee

der nicht kalt ist

und wie kirschblüten fällt

wie papier

wie papier, wenn niemand hinsieht.

übr ein mädchen,

das auf einem bordstein sitzt

ein natürliches glimmen oder gnadenlos überbelichtet

auf einem bordstein sitzt

und atmet.

den frost ein und aus

der sich in dieser stunde

wie durch einen frischen morgen zieht.

wir werden bilder einfangen diesen morgen

mit einer kamera in einer stille

die atmet,

wie frost in ihren lungen.

 

 

 

 

siehst du die tiefe der nacht

spürst du die kraft, wenn sie atmet

er

unter dem warmorangefarbenen licht einer straßenlaterne

die flimmernden wasserstaub sichtbar werden lässt

spürst du was es heißt

die nacht zu sehen

mit all ihren farben und gerüchen

resten vom vergehen der jahreszeiten

zu atmen

am leben zu sein?

23:37 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

ja,

es ist dunkel und kalt hier draußen.

aber es ist schön gemeinsam

gedanken wie glimmende bilder in die nacht zu malen.

23:32 Veröffentlicht in nacht | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

coffee and cigarettes

cigarettes and alcohol.

for this night.

 

himmel, was für ein abend.

 

 

bis in den morgen

ich bin unruhig

das frühgespenst gespinstet herum

spinnt seine neste transparent und seidenmatt in alle ecken

noch während die sonne aufgeht.

 

 

 

 

25 August 2009

rien

d'extraordinaire

und trotzdem

so viel.

22 August 2009

holterdipolter

durch die welt gestolpert

ein bisschen wie das gefühl

als flöge man im traum

über bilder und menschen

und all die kleinen dinge die verloren gingen auf dem weg

auf der straße liegen

gefunden werden wollen

die straße kann wie ein dachboden sein

und ich tanze und genieße

die präsenz der dinge

die einen ton

eine welt von sich geben

hörst du sie schweigen?

 

weiße nächte

Das papier das sie geschöpft hat

Als das letzte mal das meer große wellen trug

Liegt nun vor ihr

Im warmen licht dessen quelle nicht auszumachen ist

Für den moment

So viele gedanken gefasst

Die flüssiger waren weniger klebrig

Und durchscheinender als dieses steife geschöpfte papier

Die kamen und vergingen mit den tageszeiten

Mit den wolken die regen versprechen

Und einem morgen der sommer heißt

Halte ich es fest mit dem skizzenstift

Lass ich die gedanken nur spiegelungen sein

Transparenz und garnicht da

Beweglich und umso präsenter und doch nicht

vielleicht

Nächte lang getanzt

Zwischen vögeln aus filz und papier

Und gedanken an kissen die geschichten erzählen

In weißen nächten genäht

Vorsichtig benannt

Nächtelang

So anders so wie immer so wie früher

Und ganz neu

Sind diese nächte

Und die gewissheit

Dass wir bald am meer sind

Und dass wissen

Von dem haus

und allem was passiert.

16:33 Veröffentlicht in meer | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

20 August 2009

nordschneelicht

es ist so wunderschön.
ich hab die ganze nacht gemalt
zu sigur rós

bis in den morgen

der noch so voller licht und hoffnung

neuer bilder lag

alles hat geleuchtet

was gedanke war

kleine lichter im nordschnee einer nacht

kleine lichter im nordschnee einer nacht


damit werd ich mich auch an der kunstakademie bewerben nächstes jahr

sigur rós norden island träume reihe

með suð í eyrum við spilum endalaust

und immer wieder.

14:51 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken

und dann machen wir musik

und gehen spazieren

und atmen sommerherbst und winterluft

wie schön

ein himmel

und es ist nacht

und ich bin so knatschverrückt nach leben leude

 yeah

 

:)

04:09 Veröffentlicht in baoh! | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

yeah yeah yeah?!

04:02 Veröffentlicht in baoh! | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

unterwegs

um das meer zu malen

 

möwenflug zu studieren

anzuwenden

 

Með Suð Í Eyrum Við Spilum Endalaust

01:43 Veröffentlicht in meer | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

sigur rós

die schönsten farben

das schönste licht

und die bewegung des windes

der gedanken

wünsche

weite

geben sie mir

zum malen

staunen

 

 

anfang einer island und anderswo und nordlicht reihe.

01:10 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

19 August 2009

wunderschönste

bildbetrachtung

expressive großstadtgefühle

den spachtel benutzt und unreine farben

die das künstliche licht

den zwiespalt

ecken und kanten

dieser überquellenden großstadt zeigen

alle geschichten

in explosiver kantig ineinanderragender manier

in ein bild gepackt

bilddiskurse

ich liebe kunst

geschichten bilder

so sehr

23:22 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

genau das

genau das

 

 

 

kindermedien

und rudis rabengeschichten

mit einem lächeln

und ich bin so froh

genau all das leben zu können

stricken

mit jeder masche

gedanken

abnehmen

 

sigur rós ist das größte

weitstreckenträumen

in töne eingewebt

gegossen in bilder

aus seen und himmel

und allem dazwischen

18 August 2009

je l'adore.

yeah yeah yeah.

schweden.

jag kommer.

15:51 Veröffentlicht in baoh! | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

17 August 2009

norden

es zieht mich immer nur nach norden

ich bin ein zugvogel auf dem heimweg

süden ist für mich die falsche seite der welt

14 August 2009

laisse-moi seule

ne me quittez pas

 

encore une soirée

j'aime le son des mots

22:38 Veröffentlicht in nacht | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

13 August 2009

ich muss was unternehmen

jeden morgen versuche ich so lange wie möglich zu schlafen

weil mir in der frische des aufwachens

der tag in seiner größe und einsamen stille schon noch mit traumbildern vermischt

solche angst macht

12 August 2009

in diesem jahr

wird kunst gemacht

geschichten erzählt

aus mir herausgewrungen

bis nur noch die stille zwischen den wellen bleibt

22:44 Veröffentlicht in kunst | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

11 August 2009

mein herz

muss heilen

so schrecklich sehr heilen

und dafür such ich mir jetzt ne neue stadt

09 August 2009

aus der entfernung

wirkt alles so irreal

als wäre es immer schon nur ein traum gewesen

ein tagtraum

wenn die nacht mit ihrer kühlen schärfe verblasst

und man in der frühen sonne sitzt

die augen schließt

und bilder dich umschleichen

wie der dunst der noch aus den wiesen steigt

 

ersetzen

kann dich nichts.

 

jetzt weiß ich dass ich dir was bedeutet habe

danke

für deine zeit.

14:24 Veröffentlicht in tief | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

meine geschichten -trost & fotoecken.

Ich dreh mich und ich bin getröstet

Dreh mich ein in kindheit und jetzt

Und alles dazwischen

Wie in einben vorhang der sich vor offenem fenster aufbläht

Hier ist alles wie immer

Mein zimmer

Meine gedanken wie kuscheltiere in den regalen

Und kinderzimmer wenn man die augen zu macht

So wie heute hab  ich lange nicht getanzt

Bis meine beine ganz leicht waren

Kaum mehr spürbar

Wie libellenflügel

Und du bist meine geschichte.

Ein abschnitt mit wunderschönen aquarellen illustriert.

Dafür lieb ich dieses buch.

Du bist meine geschichte.

Ich streich über das buch und spüre seine wärme

Noch ganz frisch

Erinnerungen wie kissen

Eine spieluhrmelodie

Das licht der lichterkette die nur einmal im jahr über deinem fenster brennt

Es ist schön

Und ich grabe meine nase hinein

In diese alte decke

Diese wärme

Die übrig blieb und

Ich schließe meine augen

Und will es nach überall sagen

Will erzählen wie schön du bist

Und ich

Wie wir

Wie kinder sind

Wir sind wie kinder

Du lachst so schön

Was man einmal liebt vergisst man nicht

Ich hab angst

Alleine zu sein

Jetzt bald

Alleine aufzuwachen

Nein einzuschlafen

Und nicht einmal mehr diese wärme zu spüren die ich hier kenne

Ich hab angst davor

Kein gedanke der mir entgleist für diesen abend

Kein gedanke

Kein sprung splitterfasernackt unter dieser alten decke hervor

Die  so wärmt

Noch ein bisschen sitzen

Die arme um die knie

Und wippen mich wiegen

Ich liebe diese wärme die einkehrt

Wenn familie ist

Auch wenn man sich nur dafür hält für momente und monate

Ich liebe diese stille

Ich habe dich geliebt

Ich weiß nicht wie es jetzt ist

Was man einmal liebt vergisst man nicht

Mein herz 

zumindest ist immerwarm von deinem bild

mein herz zumindest

ist immerwarm von deinem bild

 

 

Was soll ich tun wenn jede zeile schon

Dem ende entgegenschweigt

Jeder harte haken aus einer scharfen feder

Und schwarzer tinte sich neigt

Als wäre er niemals gewesen

Nur ein gedanke zwischen die zeilen gerutscht

Sich festhaltend krallend

Um nicht zu verhallen

 

Ich bin ein mädchen das geschichten schreibt

Mit jedem blick

Gießt und schmiedet

Selbst nur noch ein gedanke

So fein wie der flügel einer biene

Selbst nur noch geschichte und standbild

Das dem weiterlauf aller geschichten

Entgegenschweigt

Ich bin ganz ruhig

Nur bilder laufen wie dias

In einem alten leeren raum

 

Was soll man tun wenn man sich einfach in der zeit verheddert

Hindurchfällt

Was tun als fädeln

Als weben

Die räume durchspannen mit grobem dunklen garn

Perlen hineinweben

Was tust du wenn die fäden die die tür versperren

Die einzige tür die es gibt

Sie ist alt

Keine fenster

Was tun wenn alles was passiert ein märchen ist

Das nur sie selbst versteht

Weil sie das papier hören kann

Es tut mir so leid.

Ich wollte dir niemals wehtun.

Ich werde noch lange von dir schreiben

Meinen kindern von dir erzählen

Lach nicht

Weil du so schön bist

Und mich gerettet hast

Dann musstest du gehen

Vielleicht muss es so sein

Du bekommst alles zurück

Schau nur hinauf und warte bis es regnet

Es wird gut tun

Ich wünsch dir jeden warmen sommerregen

Ich muss wieder weinen weil du so schön bist.

Aber es ist okay.

Du bist meine geschichte.

Ein stück meiner bilder.

In den tiefsten farben, blautönen, die ich gerade kenne.

Nicht wichtig, wo der weg hingeht.

Du bist in mir.

 

Alles ist weich aus gedankenstoff erinnerungen

Und warm und weich wie seide

Und ich sitze und schreibe weil es tröstet

So butterweich tröstet

Ein altes fotoalbum in das ich weiße fotoecken klebe

Für die bilder die ich nun vorsichtig anschaue

Streiche

Sie sind noch ganz warm

 

Ein weiches lächeln

Ein kurzer moment in dem ich die vergänglichkeit vergesse

Und die wärme in meiner hand halte

Bei mir trage

Als wär sie echt.

03:54 Veröffentlicht in meins | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

08 August 2009

alles fließt

while i'm listening to

fade into you.

rührung und glück.

zwei kleine wesen

begleiten mich durch die nacht.

01:38 Veröffentlicht in tief | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

glücklich glücklich glücklich glücklich glücklich

durch eines der schönsten leben

mit den schönsten songs der welt.

godnatt

how wonderful it is

and evenings and evenings

will come

festivalgedanken

musikberauscht

again.

07 August 2009

goldfisch und plastik

manchmal sind meine gefühle

wie der kleine fisch in der

plastiktüte voll wasser

die ich mit mir herum trage.

3055

eine ganze welt in meinen taschen

fahre ich

bahnstrecken entlang

auf dem weg nach island

wie es einlullt wenn man ein wort wiederholt

bis man es schmeckt bis man es

glaubt

zwischen zwei küchenstühlen

hat die musik die plötzlich wie eine erinnerung den raum durchschwemmt hat

meine beine gekiühlt

wie kaltes klares wasser

ich hör die gezeiten zwischen den zeilen

den geschäftigen kinderstimmen von draußen

wie oft hab ich sie gehört in anderen situationen

so gut kenn ich sie

und nun sind die lieder wie decken in die ich mich hülle

lieder wie decken

lieder und decken

im fuchsbau

sitz ich hier wie ich es oft tat

und blicke aus dem fenster

und gleichzeitig von außen in diesen raum hinein

in dem ich sitze und warte

bis der tee zwischen meinen händen

zwischen all den decken kühlt

und ich ein igel bin in einer höhle

unter einem wulst am teppichsaum

hab ich mir ein haus gebaut für momente

wenn du das auch sehen könntest

wie sich das licht verändert hat

mein raum gefüllt

souvenirs und sehnsuchtszeichen

papier und papier und ton und stoffe

wie die erste kerze erlischt

bis der dampf innehält

und nichts mehr atmet

außer das meer in mir

meine bilder und träume

06 August 2009

oui, je veux bien

je m'engage

consciente de mon but

comme jamais avant

c'est devenir adulte?

non.

c'est devenir forte pour moi.

02:10 Veröffentlicht in baoh! | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

ich bin so verliebt

in das hier alles

und ich möcht nur noch bilder schreiben

bilder malen

01:39 Veröffentlicht in tief | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken

tanzen und träum' bis es morgen wird und schon längst war

so fiebrig

musik- und traumberauscht

wie ich bin

tanz ich zwischen bildern

zwischen fallenden blättern

vor nebelblauem dämmerhimmel

der durch kahle sträucher blitzt

und mir sagt dass es morgen ist

und ich die nacht getanzt hab

geträumt

getapst bin auf bildern

und mich und sie zerstreut habe

während sie über meinen kopf gerieselt sind

 

ich erzähle geschichten im schlaf

im traum im fieber

ich tanze auf laub und vor dämmerschwaden

ich schmeiß mich in die nacht

mit geschlossenen augen

spürst du das pochen

wenn du dich in der musik verlierst?

kein einziges mal innegehalten

während ich verschwand in meinen eigenen gedanken

die sich vermischten mit der nacht, die uns umgab.

oh wie wunderschön- nacht und nacht und stadt.

wie ich es liebe

die bilder dieser stadt

die musik als hörte ich sie zum ersten mal

ich glaub ich schlag nicht mehr im selben takt

ein lied das sich durch einen abend schleicht

an dem es zu genießen

zu entdecken gilt

alles abzutasten mit blicken mit wimpernschlägen

schmetterlingsküsse an die welt

 

 

zärtliche wünsche an morgen

und einen abend im freien

teelichter brennen auf dem tisch

es wird ein warmer abend sein

ich wünschte mir so sehr

einen abend

mit meinen freunden

in einem haus

an einem see

wir sitzen zusammen

und so fühlen wir uns wohl